Dhronecken in Rheinland-Pfalz


Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bernkastel-Wittlich
Verbandsgemeinde: Thalfang am Erbeskopf
Koordinaten: 49° 44′ N, 6° 59′ O
Höhe: 380 m ü. NN
Fläche: 1,45 km²
Einwohner: 124
Bevölkerungsdichte: 86 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54426
Vorwahl: 06504
Kfz-Kennzeichen: WIL
Gemeindeschlüssel: 07 2 31 019
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Saarstraße 7
54424 Thalfang
Ortsbürgermeister: Detlef Jochem

Dhronecken im Hunsrück ist eine Gemeinde im Landkreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland-Pfalz. Der Ort gehört zur Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf.

Geografie

In Dhronecken entsteht durch Zusammenfluss zweier Bäche die Kleine Dhron.

Geschichte

Der Ort war unter dem Namen "Troneck" einstmals Sitz der Wild- und Rheingrafen und nahm innerhalb der heutigen Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf eine besondere Stellung ein.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Burg Dhronecken

Die Burg Dhronecken, Stammsitz der Grafen, wurde 1290 erstmals urkundlich erwähnt, ist aber wahrscheinlich älter. Der Sage nach war die Burg zuvor ein Jagdschloss des Hagen von Tronje aus dem Nibelungenlied.

Wasserturm

Wasserturm, erbaut um 1900 (Siehe eigene Seiten, unter Google/Dhronecken).

Decker Mühle

Eine heute noch funktionsfähige Sägemühle, die Decker Mühle wurde nach der Dhronecker Chronik um 1750 erstmals erwähnt.

Haus des wild- und rheingräflichen Verwalters der Burg Dhronecken

Das, wie dendrologische Untersuchungen des Rheinischen Landesmuseums Trier zeigen, ebenfalls um 1750 erbaute Haus des wild- und rheingräflichen Verwalters der Burg Dhronecken, Friedrich Christian Heusner. Seit 1981 steht dieses Haus unter Denkmalschutz und konnte, auch mit Hilfe des Landesamtes für Denkmalpflege und engagierter lokaler Behörden, so saniert werden, dass außen seine ursprüngliche Gestalt wiederhergestellt wurde, innen, in der "Säulenhalle", die gedrechselten 4 bis 5 m hohen Eichensäulen erhalten blieben. Was dieses Haus kulturhistorisch hervorhebt, ist sein Altan (Gartenloggia) aus gedrechselten Eichenstämmen und eichenen Balustern: sein Erbauer, F. Ch. Heusner, stammte aus Franken, wo sich, Italien als Vorbild nehmend, auf Säulen stehende Balkone damals verbreitet fanden. In die Gegenwart, da in Deutschland aus Holz, haben sich nur sehr wenige gerettet. Neben Ulm ("3-Kannen-Anlage") ist der Dhronecker Altan wohl der größte und eindrucksvollste.




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Informationsportal über Dhronecken in Rheinland-Pfalz - 24.5.2012