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Dickenschied ist eine Gemeinde im Hunsrück. GeschichteDie Umgebung von Dickenschied ist seit der Jungsteinzeit besiedelt, wie Funde in den benachbarten Gemeinden Woppenroth und Gemünden zeigen. Die Ortschaft besteht spätestens seit etwa 1100, wahrscheinlich noch länger, da Orte, die in der Zeit des merowingischen Landausbaus (600-750 n.Chr.) gegründet wurden, meist auf -schied, -hausen, -rod oder -feld enden. Erste urkundliche Erwähnung 1186 in einer Bulle von Papst Urban III.
WirtschaftDie ehemals bestimmenden Wirtschaftsfaktoren Landwirtschaft und Schieferbergbau sind fast vollständig verschwunden. Drei (Vollerwerbs-)Landwirtschaftsbetriebe und sieben Dachdeckerunternehmen, teilweise mit einem Schwerpunkt auf Schiefereindeckungen, sind nur noch leise Nachklänge; insgesamt bestehen 35 Unternehmen in der Gemeinde. GemeindepartnerschaftSeit dem 19. August 1993 besteht zwischen dem bei Eger gelegenen nordungarischen Felsõtárkány und Dickenschied eine Partnerschaft. Zustande kam sie, als infolge des Wirbelsturms „Wiebke”, der im Januar 1990 sehr große Schäden anrichtete, für Aufräumarbeiten in den Wäldern des Soonwaldes und Lützelsoons viele Arbeiter aus Schweden, Österreich und Ungarn geholt wurden und insbesondere Arbeiter aus Felsõtárkány in den Ferienwohnungen Dickenschieds ein Jahr lang Quartier fanden. Aus ersten privaten Kontakten entstand so eine Beziehung zwischen den Dörfern, die zur Gemeindepartnerschaft führte. Zwischen mehreren Vereinen bestehen Verbindungen. Dickenschied unterstützt in der Partnergemeinde einen Musikverein, zwei Kindergärten und eine Schule. Nachbarorte
Literatur
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