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Diemelsee ist eine Gemeinde in Nordwest-Hessen im Landkreis Waldeck-Frankenberg und ist Teilgebiet des Uplands. GeografieGeografische LageSie liegt an der Diemel im Naturpark Diemelsee nur wenig oberhalb und südwestlich des Diemelsees. Die Stadt Korbach befindet sich ungefähr 14 km südöstlich, die Stadt Paderborn 39 km nördlich. Der höchste Berg ist der 738 Meter hohe Dommel, auf dem sich ein Aussichtsturm befindet. Ausdehnung des StadtgebietsDas Gemeindegebiet erstreckt sich über 20 km in Ost-West-Richtung von der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen bei Bontkirchen im Westen bis zur Grenze zu Bad Arolsen im Osten. In Nord-Süd-Richtung erstreckt es sich über 11 km vom Wartersberg an der Grenze zu Marsberg im Norden bis zum Berbelberg bei Bömighausen im Süden. Nach dem Statistischen Landesamt Hessen sind von den 121,70 km² Gemeindeflächen 73,15 km² Landwirtschaftliche Nutzflächen und weitere 35,39 km² Wald. Verkehrsflächen nehmen 6,29 km² und weitere 3,59 km² sind Gebäude-, Betriebs und Freiflächen. Wasserflächen nehmen 2,13 km² der Gemeindefläche ein. Nachbargemeinden und -kreise
Die Gemeinde Diemelsee grenzt im Westen an Brilon, im Norden an Marsberg. Die beiden Städte gehören zum Hochsauerlandkreis in Nordrhein-Westfalen. Im Nordosten grenzt das Gemeindegebiet an Bad Arolsen, in Osten an die Gemeinde Twistetal, im Süden an die Stadt Korbach und im Südwesten an die Gemeinde Willingen. Diese Städte und Gemeinden gehören zum hessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg. GemeindegliederungDie Gemeinde Diemelsee entstand im Zuge der Gebietsreform 1971 durch den freiwilligen Zusammenschluss der folgenden 13 Ortsteile: Der Sitz der Gemeindeverwaltung befindet sich in Adorf, das gleichzeitig mit 1671 Einwohnern den größten Ortsteil darstellt.
Stand: 19. Dezember 2006 [1] PolitikGemeinderat
(Stand: Kommunalwahl am 26. März 2006) Gemäß Ortsrecht wurden für die ehemals selbständigen Gemeinden Adorf, Benkhausen, Deisfeld, Flechtdorf, Giebringhausen, Heringhausen, Ottlar, Rhenegge, Schweinsbühl, Stormbruch, Sudeck, Vasbeck und Wirmighausen Ortsbezirke eingerichtet. Neben dem Verwaltungssitz in Adorf existieren in den übrigen Ortsteilen Aussenstellen, die von einem Ortsvorsteher geleitet werden. BürgermeisterBürgermeister ist der parteilose Volker Becker. Wappen
StädtepartnerschaftenStädtepartnerschaften bestehen seit 1991 zur thüringischen Gemeinde Geschwenda und zum niederländischen Ort Den Ham. Kultur und SehenswürdigkeitenAusflugsmöglichkeitenBekannte Ausflugsziele unweit von Diemelsee ist der Diemelsee und das Upland. Im Ortsteil Adorf gibt es das Besucherbergwerk Grube Christiane. [2] Für den Naturfreund und Geologen lohnt ein Weg zur "Klippe" auf dem Martenberg in Adorf. Eine zweitürmige romanische Kirche befindet sich in Flechtdorf. Wehrkirchen mit sakralen Kunstwerken stehen in Adorf, Heringhausen und Schweinsbühl. Wirtschaft und InfrastrukturDie Einwohner sind hauptsächlich in der Landwirtschaft, dem Handwerk, der Kleinindustrie und dem Tourismusgewerbe beschäftigt. VerkehrDie Bundesstraße B 7 verbindet die Gemeinde Diemelsee mit Bredelar im Hochsauerlandkreis. Über die B 251 oder die B 252 gelangt man nach Korbach oder Willingen. Mit der Deutschen Bahn gelangt man bis zu den Bahnhöfen in Willingen, Korbach, Bredelar und Bad Arolsen. Der nächstgelegene Fluplatz ist Paderborn-Lippstadt. Öffentliche EinrichtungenDie Gemeinde Diemelsee besitzt kein eigenes Krankenhaus. Die stationäre medizinische Versorgung übernehmen die Hessenklinik Korbach, das Stadtkrankenhaus Bad Arolsen, das Marienhospital in Marsberg und das Krankenhaus Maria Hilf in Brilon. Die Psychosomatische Klinik Bad Arolsen ist eine Spezialklinik zur Behandlung von Tinnitus, Schwerhörigkeit, Schwindelerscheinungen und Hyperakusis und aller damit verbundenen psychosomatischen Erkrankungen. In der Gemeinde gibt es Kindergärten in Adorf, Heringhausen und Vasbeck. BildungIn der Gemeine im Ortsteil Adorf steht eine Mittelpunktschule (mit einer Grund-, Haupt- und Realschule). QuellenangabenTexte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
