Diemelsee in Hessen


Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Waldeck-Frankenberg
Koordinaten: 51° 22′ N, 8° 48′ O
Höhe: 388 m ü. NN
Fläche: 121,7 km²
Einwohner: 5834
Bevölkerungsdichte: 48 Einwohner je km²
Postleitzahl: 34519
Vorwahl: 05633
Kfz-Kennzeichen: KB
Gemeindeschlüssel: 06 6 35 007
Gemeindegliederung: 13 Ortsteile bzw. Stadtbezirke
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Am Kahlenberg 1
34519 Diemelsee
Webpräsenz: www.diemelsee.de
Bürgermeister: Volker Becker

Diemelsee ist eine Gemeinde in Nordwest-Hessen im Landkreis Waldeck-Frankenberg und ist Teilgebiet des Uplands.

Geografie

Geografische Lage

Sie liegt an der Diemel im Naturpark Diemelsee nur wenig oberhalb und südwestlich des Diemelsees. Die Stadt Korbach befindet sich ungefähr 14 km südöstlich, die Stadt Paderborn 39 km nördlich. Der höchste Berg ist der 738 Meter hohe Dommel, auf dem sich ein Aussichtsturm befindet.

Ausdehnung des Stadtgebiets

Das Gemeindegebiet erstreckt sich über 20 km in Ost-West-Richtung von der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen bei Bontkirchen im Westen bis zur Grenze zu Bad Arolsen im Osten. In Nord-Süd-Richtung erstreckt es sich über 11 km vom Wartersberg an der Grenze zu Marsberg im Norden bis zum Berbelberg bei Bömighausen im Süden.

Nach dem Statistischen Landesamt Hessen sind von den 121,70 km² Gemeindeflächen 73,15 km² Landwirtschaftliche Nutzflächen und weitere 35,39 km² Wald. Verkehrsflächen nehmen 6,29 km² und weitere 3,59 km² sind Gebäude-, Betriebs und Freiflächen. Wasserflächen nehmen 2,13 km² der Gemeindefläche ein.

Nachbargemeinden und -kreise

Brilon Marsberg Bad Arolsen
Twistetal
Willingen
Korbach

Die Gemeinde Diemelsee grenzt im Westen an Brilon, im Norden an Marsberg. Die beiden Städte gehören zum Hochsauerlandkreis in Nordrhein-Westfalen. Im Nordosten grenzt das Gemeindegebiet an Bad Arolsen, in Osten an die Gemeinde Twistetal, im Süden an die Stadt Korbach und im Südwesten an die Gemeinde Willingen. Diese Städte und Gemeinden gehören zum hessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Diemelsee entstand im Zuge der Gebietsreform 1971 durch den freiwilligen Zusammenschluss der folgenden 13 Ortsteile: Der Sitz der Gemeindeverwaltung befindet sich in Adorf, das gleichzeitig mit 1671 Einwohnern den größten Ortsteil darstellt.

  • Adorf (1.671 Einwohner)
  • Benkhausen (164 Einwohner)
  • Deisfeld (91 Einwohner)
  • Flechtdorf (600 Einwohner)
  • Giebringhausen (164 Einwohner)
  • Heringhausen (420 Einwohner)
  • Ottlar (166 Einwohner)
  • Rhenegge (455 Einwohner)
  • Schweinsbühl (116 Einwohner)
  • Stormbruch (361 Einwohner)
  • Sudeck (161 Einwohner)
  • Vasbeck (518 Einwohner)
  • Wirmighausen (432 Einwohner)

Stand: 19. Dezember 2006 [1]

Politik

Gemeinderat

CDU SPD FWG FDP Gesamt
1997 9 13 6 3 31 Sitze
2001 9 12 6 4 31 Sitze
2006 9 11 7 4 31 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 26. März 2006)

Gemäß Ortsrecht wurden für die ehemals selbständigen Gemeinden Adorf, Benkhausen, Deisfeld, Flechtdorf, Giebringhausen, Heringhausen, Ottlar, Rhenegge, Schweinsbühl, Stormbruch, Sudeck, Vasbeck und Wirmighausen Ortsbezirke eingerichtet. Neben dem Verwaltungssitz in Adorf existieren in den übrigen Ortsteilen Aussenstellen, die von einem Ortsvorsteher geleitet werden.

Bürgermeister

Bürgermeister ist der parteilose Volker Becker.

Wappen

Das Wappen zeigt im durch Wellenschnitt schräggeteilten Schild oben in Gold den achtstrahligen schwarzen Waldecker Stern, unten in Blau eine fünfblättrige silberne Rose mit goldenem Butzen und grünen Kelchblättern.

Städtepartnerschaften

Städtepartnerschaften bestehen seit 1991 zur thüringischen Gemeinde Geschwenda und zum niederländischen Ort Den Ham.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Ausflugsmöglichkeiten

Bekannte Ausflugsziele unweit von Diemelsee ist der Diemelsee und das Upland. Im Ortsteil Adorf gibt es das Besucherbergwerk Grube Christiane. [2] Für den Naturfreund und Geologen lohnt ein Weg zur "Klippe" auf dem Martenberg in Adorf. Eine zweitürmige romanische Kirche befindet sich in Flechtdorf. Wehrkirchen mit sakralen Kunstwerken stehen in Adorf, Heringhausen und Schweinsbühl.

Wirtschaft und Infrastruktur

Die Einwohner sind hauptsächlich in der Landwirtschaft, dem Handwerk, der Kleinindustrie und dem Tourismusgewerbe beschäftigt.

Verkehr

Die Bundesstraße B 7 verbindet die Gemeinde Diemelsee mit Bredelar im Hochsauerlandkreis. Über die B 251 oder die B 252 gelangt man nach Korbach oder Willingen. Mit der Deutschen Bahn gelangt man bis zu den Bahnhöfen in Willingen, Korbach, Bredelar und Bad Arolsen. Der nächstgelegene Fluplatz ist Paderborn-Lippstadt.

Öffentliche Einrichtungen

Die Gemeinde Diemelsee besitzt kein eigenes Krankenhaus. Die stationäre medizinische Versorgung übernehmen die Hessenklinik Korbach, das Stadtkrankenhaus Bad Arolsen, das Marienhospital in Marsberg und das Krankenhaus Maria Hilf in Brilon. Die Psychosomatische Klinik Bad Arolsen ist eine Spezialklinik zur Behandlung von Tinnitus, Schwerhörigkeit, Schwindelerscheinungen und Hyperakusis und aller damit verbundenen psychosomatischen Erkrankungen.

In der Gemeinde gibt es Kindergärten in Adorf, Heringhausen und Vasbeck.

Bildung

In der Gemeine im Ortsteil Adorf steht eine Mittelpunktschule (mit einer Grund-, Haupt- und Realschule).

Quellenangaben




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Informationsportal über Diemelsee in Hessen - 24.5.2012