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Dietmannsried ist ein Markt im schwäbischen Landkreis Oberallgäu. GeografieAusdehnung des GemeindegebietesDas Gemeindegebiet besteht aus den Gemarkungen Dietmannsried, Probstried, Reicholzried, Schrattenbach und Überbach. Zu Dietmannsried gehören unter anderem die Orte Eichholz, Gemeinderied, Grasgrub, Hesselstall, Heusteig, Hinterhalde, Hörensberg, Käsers, Kiesels, Naiers, Oberried, Probstried, Rauhmühle, Reicholzried, Sachsenried, Schrattenbach, Sommersberg, Todtenberg, Überbach, Vockenthal, Wirthshalde und Wohlmuths. GeschichteSteinzeitfunde im Regis weisen auf Menschen vorgeschichtlicher Zeit hin, Kelten und Römer siedelten hier, ein 100-m-Quadrat-Grundriss mitten im Ort mag davon herrühren. Schwäbische Siedler rodeten das Waldland und führten den Pflug. Namhaft sind Dietmar (von ihm - Dietmars Rodung - wurde der Name Dietmannsried abgeleitet) und Rich(w)olf, auch ein Propst (Amtsverwalter oder kirchlicher Würdenträger), geworden. Aus merowingischer Zeit soll die Burgstelle im Inselweiher Dietmannsried stammen, zur Frankenzeit schenkte Hildegard, Gemahlin Karls des Großen, dem Benediktinerkloster Kempten große Gebiete im Umkreis, und Dietmannsried wurde namentlich erwähnt. Der Markt Dietmannsried war vor 1800 Sitz eines Oberen und Unteren Gerichts und gehörte zum Fürststift Kempten. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss und der Säkularisation von 1803 gehört der Ort zu Bayern. Dietmannsried besaß seit 1586 das Marktrecht mit wichtigen Eigenrechten. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 4.679, 1987 6.067, im Jahr 2000 7.413 und zum 31. Dezember 2005 8.430 Einwohner gezählt. PolitikBürgermeister ist Hans-Peter Koch (CSU). Der Marktgemeinderat hat 20 Mitglieder:
(Stand: Kommunalwahl am 3. März 2002)
StädtepartnerschaftenCarry-le-Rouet Carry-le-Rouet in der französischen Wikipedia Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 19, im produzierenden Gewerbe 444 und im Bereich Handel und Verkehr 163 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 268 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 2503. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 2 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 9 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 157 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 3690 ha, davon waren 3663 ha Dauergrünfläche. VerkehrDietmannsried liegt direkt an der A7 mit eigener Ausfahrt und hat einen Bahnhof, der stündlich beidseitig von der Illertalbahn bedient wird. Vor wenigen Jahren wurde eine Umgehungsstraße um den Ort gebaut. Aldi, Penny, Schlecker, Kik, Lidl und Feneberg prägen den Einzelhandel in Dietmannsried. Das überregional bekannte Busunternehmen Arnold ist seit 1927 im Ort ansässig. BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
Vereine
Persönlichkeiten
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