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| Basisdaten |
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| Bundesland: |
Bayern |
| Regierungsbezirk: |
Schwaben |
| Landkreis: |
Dillingen a.d.Donau |
| Koordinaten: |
48° 34′ N, 10° 28′ O |
| Höhe: |
433 m ü. NN |
| Fläche: |
75,59 km² |
| Einwohner: |
18.650 |
| Bevölkerungsdichte: |
247 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: |
89407 |
| Vorwahl: |
09071 |
| Kfz-Kennzeichen: |
DLG |
| Gemeindeschlüssel: |
09 7 73 125 |
Adresse der
Stadtverwaltung: |
Königstraße 37/38
89407 Dillingen an der Donau |
| Webpräsenz: |
www.dillingen-donau.de
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| Oberbürgermeister: |
Hans-Jürgen Weigl (SPD) |
Dillingen an der Donau (amtlich: Dillingen a.d.Donau) ist eine Große Kreisstadt und Verwaltungssitz des gleichnamigen Landkreises im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben.
Geographie
Geographische Lage
Dillingen liegt in Nordschwaben, am Nordufer der Donau im Donauried. Die Grenze zu Baden-Württemberg verläuft ca. 15 km von Dillingen entfernt.
Ausdehnung des Stadtgebietes
Zur Stadt Dillingen an der Donau gehören unter anderem die Ortsteile Dillingen an der Donau, Donaualtheim, Fristingen, Hausen, Kicklingen, Schretzheim und Steinheim.
Geschichte
Die Ursprünge der Stadt Dillingen lassen sich bis auf eine alemannische Siedlung zurückverfolgen. Aus Wittislingen kommend ließen sich die späteren Grafen von Dillingen im 10. Jahrhundert im Donautal nieder, wobei deren Burg zum Zentrum der heutigen Kreisstadt Dillingen wurde. Dillingen fiel 1258 als Schenkung an das Hochstift Augsburg und war spätestens ab dem 15. Jahrhundert bis zur Säkularisierung 1803 Residenzstadt der Bischöfe von Augsburg. 1551 erfolgte die Gründung der Universität Dillingen durch den Augsburger Bischof Kardinal Otto Truchseß von Waldburg. 1802/1803 kam die Stadt zu Bayern. Die Universität wurde in ein Institut zur Ausbildung katholischer Theologen umgewandelt. 1862 wurde das Bezirksamt Dillingen an der Donau gegründet. 1972 entstand der Landkreis Dillingen an der Donau in seiner heutigen Form.
Politik
Der Stadtrat hat 24 Mitglieder. Seit der Kommunalwahl 2002 verteilen sich die Sitze auf folgende Listen:
- CSU: 8 Sitze
- SPD/Freie Bürger: 6 Sitze
- Schretzheimer Liste: 2 Sitze
- Wählergemeinschaft Steinheim: 2 Sitze
- Wählervereinigung Kicklingen: 2 Sitze
- Wählerschaft Fristingen: 1 Sitz
- Bürgergemeinschaft Hausen: 1 Sitz
- Freie Bürger: 1 Sitz
- Allgemeine Wählerliste Donaualtheim: 1 Sitz
Oberbürgermeister ist seit 1984 Hans-Jürgen Weigl (SPD/Freie Bürger).
Sehenswürdigkeiten
- Basilika St. Peter, dreischiffige Hallenkirche mit Baubeginn 1619, gebaut auf Fundamenten von Vorgängerkirchen, die aus dem 13. und 15. Jahrhundert stammen. 1979 wurde die Kirche zur päpstlichen Basilica minor erhoben.
- Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung in der ehemaligen Universität mit Jesuitenkolleg mit dem Goldenen Saal
- Studienkirche, Renaissance-Bau mit Rokoko-Ausstattung. Die Kirche war Teil der ehemaligen Universität und war Weihestätte für die Priester des Bistums Augsburg.
- Klosterkirche der Franziskanerinnen, Kleinod des beginnenden Rokoko, Wessobrunner Stuck
- Schloss, ehemaliger Sitz der Augsburger Fürstbischöfe, älteste Teile aus der Stauferzeit, Ensemble verschiedener Baustile, umfassend restauriert
- Königstraße, zentraler Straßenzug mit Mitteltorturm, Rathaus und gut erhaltenem historischen Straßenbild, u.a. Stadt- und Hochstiftsmuseum, sowie die Obere Apotheke.
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Die Bundesstraße 16 führt durch Dillingen. Die Stadt hat einen Bahnhof und liegt an der Donautalbahn (Ulm – Donauwörth). Der Donauradweg führt durch die Stadt.
Öffentliche Einrichtungen
- 6 Kindergärten im Stadtgebiet
- Studienbibliothek (darunter Bestände der ehem. fürstbischöflichen Bibliothek)
- Stadtbücherei
- Krankenhaus St. Elisabeth
- Ökumenische Sozialstation
- Heilig-Geist-Stift (Senioren- und Pflegeheim)
- Regens-Wagner-Stiftung
Bildung
- Hauptschule Dillingen
- Johann-Michael-Sailer-Gymnasium
- St.-Bonaventura-Realschule
- St.-Bonaventura-Gymnasium
- IHK-Akademie Schwaben
- Volkshochschule
- Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung
- Berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) GmbH
- Fachakademie für Sozialpädagogik
- Ida-Seele-Archiv
Behörden
- Die Luitpold-Kaserne am östlichen Stadtrand beherbergt das Führungsunterstützungsbataillon 292 (ehemals Fernmeldebataillon 230) anbei die 3.Kompanie die den größten Anteil der fachkundigen Soldaten hervorhebt,dazu die HilfsSoldaten des 8./Bataillon Elektronische Kampfführung 922(besser bekannt als "Eulen") der Bundeswehr sowie das Führungsunterstützungsregiment 29, die Luftlandefernmeldekompanie 200 (auch besser bekannt als Klatschies) und Teile der Standortverwaltung Ellwangen.
Persönlichkeiten
- Adalbero (aus dem Geschlecht der Grafen von Dillingen), Bischof von Augsburg 887-910.
- Johann Alois Jehle, Landesdefensionsoberst und Kommandant von Braunau während des bayerischen Volksaufstandes 1705, wurde in Dillingen geboren. Am 18. Dezember 1705 berief er für den 21. Dezember das Braunauer Parlament ein.
- Johann Michael Sailer (1751–1832), kath. Theologe, Professor der Ethik und Pastoraltheologie in Dillingen an der Donau, 1821 Domkapitular und 1822 Weihbischof mit dem recht der Nachfolge, 1829 Bischof von Regensburg.
- Johann Evangelist Wagner (1807–1886), kath. Geistlicher, Professor in Dillingen und Gründer der Regens-Wagner-Stiftungen.
- Wilhelm Bauer (1822-1875), der Erfinder des (deutschen) U-Bootes, stammt aus Dillingen an der Donau.
- Barbara Renz (1863–1955), die erste Frau in Süddeutschland, die einen Doktorgrad trug, hat hier lange Zeit gelebt und ist hier gestorben. Es ist auch eine Straße nach ihr benannt.
- Friedrich Rittelmeyer (1872–1938) evangelischer Theologe und Mitbegründer der Christengemeinschaft, geboren in Dillingen an der Donau
- Sr. Maria Agreda Dirr (1880–1949), Taubstummenpädagogin
- Ingeborg Geisendörfer (1907–2006), deutsche Politikerin (CSU)
Städtepartnerschaften
- Bondeno (Ferrara), Italien
- Brand-Erbisdorf, Sachsen
- Naas (Kildare), Irland
Patenschaft
1988 wurde die Patenschaft für die vertriebenen Deutschen aus der Stadt Hostau im Böhmerwald übernommen.
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Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier.
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