Dinkelscherben in Bayern


Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Augsburg
Koordinaten: 48° 21′ N, 10° 35′ O
Höhe: 460 m ü. NN
Fläche: 67,70 km²
Einwohner: 6628
Bevölkerungsdichte: 98 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86424
Vorwahl: 08292
Kfz-Kennzeichen: A
Gemeindeschlüssel: 09 7 72 131
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Augsburger Str. 4-6
86424 Dinkelscherben
Webpräsenz: www.dinkelscherben.de
Bürgermeister: Peter Baumeister (SPD)

Dinkelscherben ist ein Markt im schwäbischen Landkreis Augsburg.

Der Ort liegt etwa 25 Kilometer westlich von Augsburg inmitten des Naturparks Augsburg-Westliche Wälder. Dinkelscherben ist Haltestelle an der Bahnlinie Augsburg-Ulm.

Geschichte

Dinkelscherben entstand im 11. Jahrhundert auf einer Waldrodung. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 1162. Vom 15. Jahrhundert bis zur Säkularisation 1803 war der Ort im Besitz des Augsburger Domkapitels

Im Zuge der kommunalen Neuordnung Bayerns wurden am 1. Juli 1972 die Gemeinde Anried und am 1. Januar 1977 die Gemeinde Ettelried nach Dinkelscherben eingegliedert. 1978 folgte die Eingemeindung von Breitenbronn, Fleinhausen, Grünenbaindt, Häder, Lindach, Oberschöneberg und Ried.

Ortsteile

  • Anried mit dem Ort Engertshofen
  • Breitenbronn mit dem Weiler Holzara
  • Dinkelscherben
  • Ettelried
  • Fleinhausen mit dem Mühlengut Elmischwang
  • Grünenbaindt
  • Häder mit dem Orten Schempach, Neuhäder und Au
  • Lindach
  • Oberschöneberg mit den Orten Saulach und Stadel sowie den Weilern Reischenau und Siefenwang
  • Ried mit dem Weiler Kühbach

Politik

Bürgermeister ist seit 1996 Peter Baumeister (SPD).

Sitzverteilung im 20köpfigen Marktgemeinderat (Stand Kommunalwahl 2002):

  • CSU: 7 Sitze
  • Freie Wähler: 5 Sitze
  • Bürgerverein Reischenau: 4 Sitze
  • SPD: 4 Sitze

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: Gespalten von Rot und Silber, belegt mit einem grünen Blumenscherben, aus dem drei goldene Dinkelhalme wachsen.

Sehenswürdigkeiten

Das Ortsbild wird dominiert von der katholischen Pfarrkirche St. Anna. Sie wurde 1507 errichtet und 1580 um einen Turm ergänzt. Im 18. Jahrhundert wurde das gesamte Gebäude barockisiert.




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Informationsportal über Dinkelscherben in Bayern - 24.5.2012