Dittenheim in Bayern


Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Weißenburg-Gunzenhausen
Verwaltungsge-
meinschaft:
Altmühltal
Koordinaten: 49° 3′ N, 10° 48′ O
Höhe: 437 m ü. NN
Fläche: 29,34 km²
Einwohner: 1754
Bevölkerungsdichte: 60 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91723
Vorwahl: 09834
Kfz-Kennzeichen: WUG
Gemeindeschlüssel: 09 5 77 122
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchenbühl 2
91723 Dittenheim
Webpräsenz: www.dittenheim.de
Bürgermeisterin: Luise Tröster (UWG)

Dittenheim ist eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Altmühltal mit Sitz in Meinheim.

Geografie

Dittenheim liegt in der Region Westmittelfranken.

Es existieren folgende Gemarkungen: Dittenheim, Sammenheim, Sausenhofen, Windsfeld.

Diese Gemarkungen stellen die einzelnen Ortsteile dar. Daneben besteht noch der Ortsteil Ehlheim.

Geschichte

Die Grafschaft Oettingen-Spielberg und das Fürstentum Ansbach beanspruchten den Ort. 1796 wurde Dittenheim als Teil des Amtes Sammenheim an Preußen abgetreten und fiel im Vertrag von Paris (Februar 1806) mit dem Fürstentum Ansbach durch Tausch an Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.622, 1987 dann 1.643 und im Jahr 2000 1.798 Einwohner gezählt.

Politik

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 803 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 150 T€.

Patenschaft

  • 1984 wurde die Patenschaft für die vertriebenen Sudetendeutschen aus der Gemeinde Ober- und Niederwildgrub im Kreis Freudenthal (Altvater) übernommen.

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: In Blau ein goldener Tafelberg, darauf zwei silberne Nadelbäume, zwischen denen ein von Silber und Schwarz geviertes Schildchen schwebt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 143 und im Bereich Handel und Verkehr 58 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 583. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 1 Betrieb, im Bauhauptgewerbe 4 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 113 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2208 ha, davon waren 1726 ha Ackerfläche und 479 ha Dauergrünfläche.

Verkehr

Eisenbahn

Zwischen den Ortschaften Dittenheim und Windsfeld wurde 1869 zeitgleich mit der Eröffnung der Strecke Würzburg - Treuchtlingen der Bahnhof Windsfeld-Dittenheim eröffnet. Bis in die 70er Jahre wurde der Bahnhof im Personennahverkehr bedient, danach der Verkehr auf den Bus verlagert. Für die nahe gelegene Hahnenkamm-Kaserne der Bundeswehr wurde eine zweigleisige Verladerampe für Panzer errichtet, die bis zur Auflösung der Kaserne Anfang 2004 im Betrieb war. Das Landwirtschaftliche Warenlager wurde ebenfalls bis ca. 2004 bedient, derzeit wird der Bahnhof nur noch für Überholungen genutzt.

In Ehlheim wurde ebenfalls 1869 ein Haltepunkt eingerichtet, mit der Verlagerung des Nahverkehrs auf den Bus allerdings aufgelassen und weitgehend rückgebaut.

Bildung

Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: 75 Kindergartenplätze mit 73 Kindern

Persönlichkeiten

Eduard Rupprecht (1837-1907), langjähriger Pfarrer in Sausenhofen




Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier.

Informationsportal über Dittenheim in Bayern - 24.5.2012