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Dobbin-Linstow ist die südlichste Gemeinde im Landkreis Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Die Gemeinde wird vom Amt Krakow am See mit Sitz in der gleichnamigen Stadt verwaltet. GeografieDie Gemeinde Dobbin-Linstow entstand am 1. Januar 2000 durch den Zusammenschluss der vormals selbständigen Gemeinden Dobbin und Linstow. Das 65 km² große Gemeindegebiet liegt in einer waldreichen und sehr dünn besiedelten Region der Mecklenburgischen Seenplatte. Der Linstower See ist durch den Oberlauf der Nebel mit dem Krakower See im Westen der Gemeinde verbunden. Die Südhälfte der Gemarkung Dobbin-Linstow gehört zum Naturpark Nossentiner-Schwinzer Heide, der sich auch auf die angrenzenden Landkreise Parchim und Müritz erstreckt. Ortsteile
Geschichte1939 / 1940 kamen kamen 73 wolhyniendeutsche Familien nach Linstow, die nach dem Hitler-Stalin-Pakt ihre Heimat verloren hatten. Sie errichteten ihre traditionellen, strohgedeckten Holzhäuser, von denen eines seit 1993 das Wolhynier Umsiedler-Museum Linstow beherbergt. Dobbin hatte zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Bahnstation, die für Heinrich Herzog von Mecklenburg-Schwerin und seine Frau Wilhelmina Königin der Niederlande angelegt wurde, da sich das Paar hier öfter aufhielt. Das Gutshaus im Ortsteil Glave, ursprünglich aus dem 15./16. Jahrhundert, wurde um 1770 wieder aufgebaut. In Dobbin und in Linstow wurden bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts Wassermühlen an der Nebel betrieben. Wirtschaft und InfrastrukturDer Tourismus prägt heute das Bild der Gemeinde. Zahlreiche Ferienhäuser und Pensionen sind in den letzten Jahren neu entstanden. In Dobbin werden Forellen gezüchtet. VerkehrsanbindungQuer durch das Gemeindegebiet führt die A 19 von Rostock nach Berlin, von der Anschlussstelle Linstow führen Verbindungsstraßen nach Krakow am See und nach Waren (Müritz). Die nächsten Bahnhöfe befinden sich in Malchow, Lalendorf und Waren (Müritz). Weblink
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