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Dörrebach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz (Deutschland). GeografieGeografische LageDörrebach liegt im Nordosten des zum Hunsrück gehörenden Soonwalds unweit der Nahstelle zum Binger Wald. Nordwestlich des Orts bzw. jenseits des Hochsteinchens befindet sich Rheinböllen, südöstlich liegt Stromberg. GeschichteDie Entwicklung der Gemeinde ist eng mit der Seibersbachs verbunden. Auch hier siedelten schon die Römer, wie Reste einer Wasserleitung erkennen ließen, und durch das Dorf führte die von Stromberg nach Simmern führende Römerstraße. Die Wolf von Sponheim und Grafen von Ingelheim herrschten auch über Dörrebach, bis die französische Revolution dieser Herrschaft ein Ende bereitete. Eng verbunden waren die beiden Dörfer auch in kirchlicher Hinsicht. 1556 wurde das lutherische Bekenntnis eingeführt, was 100 Jahre später zur Gegenreformation führte. Das dann durchgesetzte Simultaneum führte zu vielen Streitigkeiten, bis in Dörrebach die Evangelischen und in Seibersbach die Katholiken ein neues Gotteshaus bauten. Heute leben in ökumenischer Eintracht Katholiken und Protestanten friedlich miteinander. Der Ortsname geht auf den in einem Tal westlich am Dorf vorbeifließenden Bach zurück, der im Sommer sehr oft austrocknet und nur nach stärkeren Niederschlägen Wasser führt. In Anspielung auf den Ortsnamen wurde der (Dörre-) Bach im Wappen eingezeichnet. Der grüne Untergrund deutet auf die früher große Bedeutung von Wald und Feld für die Bewohner hin. Das geschachtelte Kreuz ist ein Hinweis auf die Sponheimer Herrschaft. KirmesMaßgebend ist der 15.8., Maria Himmelfahrt. Fällt der 15.8. auf einen Wochentag, findet die Kirmes am darauffolgenden Sonntag und Montag statt. Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrDer Ort ist unter anderem über die Autobahnanschluss-Stellen Stromberg und Rheinböllen von der A 61 erreichbar. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
