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Dörzbach ist eine kleine Gemeinde im Hohenlohekreis in Baden-Württemberg. GeografieDörzbach liegt im Jagsttal in 230 bis 430 Meter Höhe. GemeindegliederungDörzbach besteht aus Dörzbach selbst sowie aus den eingemeindeten ehemaligen Gemeinden Hohebach (mit den Weilern Eisenhutsrot, Heßlachshof und Wendischenhof, zusammen 646 Einwohner), Laibach (183 Einwohner) und Meßbach (170 Einwohner). GeschichteErstmals urkundlich erwähnt wurde Dörzbach an der Jagst im Jahre 1230 unter dem Namen Torzebach. Grabmäler und weiter Funde deuten jedoch darauf hin, dass Dörzbach schon vor Jahrtausenden von Kelten besiedelt war. EingemeindungenAm 1. Januar 1972 wurden die Gemeinden Laibach und Meßbach eingemeindet; am 1. Januar 1974 folgte die Eingemeindung von Hohebach. PolitikGemeinderatDie Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab folgende Sitzverteilung:
WappenBlasonierung: Geteilt durch einen dreimal von silber und rot gespaltenen schmalen Balken von Silber und schwarz; oben drei, zwei zu eins gestellte rote Muscheln, unten ein fünfspeichiges silbernes Rad. Kultur und Sehenswürdigkeiten
BurgenIn der Gemarkung Dörzbachs finden sich insgesamt drei Burgen, darunter auch eine ehemalige Burg der Herren von Berlichingen, die 1371 in den Ortskern Dörzbachs einzogen. 1601 wurde die Burg von den Herren von Eyb gekauft, die seit nunmehr über 400 Jahren die Burg ihre Heimat nennen. Wirtschaft und InfrastrukturDörzbach ist eine Weinbaugemeinde, deren Lagen zur Großlage Kocherberg im Bereich Kocher-Jagst-Tauber gehören. Der Ort liegt an der Württemberger Weinstraße. Die Lage Altenberg wurde vor kurzem querterrassiert, um die Bewirtschaftung der steilen Weinberge zu verbessern. VerkehrDer Verkehrsbetrieb Dörzbach, eine Tochter der Südwestdeutschen Verkehrs AG, gewährleistet mittels einiger Buslinien den ÖPNV. Es gilt der Tarif vom Nahverkehr Hohenlohekreis. JagsttalbahnIn Dörzbach befindet sich der Ausgangsbahnhof der Jagsttalbahn, einer früher regional wichtigen Schmalspurbahn, die momentan restauriert wird. Die Jagsttalbahn (Spurweite 750 mm) war immer als Privatbahn betrieben worden. Die Ausführung der 1888 geplanten Dampfstraßenbahn-Strecke von Züttlingen über Dörzbach nach Bad Mergentheim wurde zu einer Schmalspurbahn modifiziert. Der entgegengesetzte Ausgangspunkt der Bahn wurde von Züttlingen ins größere Möckmühl verlegt, wo auch ein Anschluss an die Hauptstrecke Heilbronn–Lauda bestand. Die Inbetriebnahme der Nebenstrecke erfolgte im Dezember 1900. Bis 1951 gab es Güter- und Personenverkehr. Personenverkehr (Schülertransport) wurde 1967 wieder vorübergehend aufgenommen. 1971 richtete die Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (DGEG) in Zusammenarbeit mit der SWEG hier in den Sommermonaten einen der ersten Museumsbahn-Betriebe (Dampflokomotiven) in Deutschland ein. Am 23. Dezember 1988 wurde der Gesamtbetrieb wegen Oberbaumängeln eingestellt. Die Bestrebungen zur Wiederinbetriebnahme zwischen Dörzbach und Krautheim mündeten 2002 in der Gründung der kommunalen Jagsttalbahn AG. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
