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Dollern ist ein Ort in der Samtgemeinde Horneburg auf dem linken Geestrücken des Urstromtals der Elbe, etwa 40 km abwärts von Hamburg. GeschichteMenschliche Siedlungsspuren sind seit etwa 55.000 Jahre im Ortsgebiet nachzuweisen. Dabei hat es sich aber um keine sesshafte Besiedelung gehandelt. Spuren dieser eiszeitlichen und nacheiszeitlichen Jäger werden vor allem im Bereich Immengrund und Pleisshorn gefunden. Seit wann es eine lückenlose Besiedlung gibt ist unklar. Einen Anhalt gibt die Deutung des Ortsnamens durch Jürgen Udolph. Er nimmt an, dass der Name etwa um Christi Geburt entstanden ist. Die älteste schriftliche Überlieferung ist eine in der Mitte des 12. Jahrhunderts gefälschte Urkunde datiert auf den 11. November 1105. Diese Urkunde behandelt die materielle Ausstattung des neu gegründeten Klosters Katlenburg. Die Liste der Steuerpflichtigen von 1524 nennt erstmals Namen von Einwohnern. Am 8. April 1793 brannte das Dorf bis auf zwei oder drei Gebäude ab und wurde im selben Jahr wieder aufgebaut. Beim Brand starben zwei Menschen, Gesche Ratjens, Ehefrau des Johann Hinrich Ratjens (Stüvens Hof, deshalb fehlt der Name einer Frau in der Torbalkeninschrift) und Peter Engelken. Einige dieser Häuser im Stil des niederdeutschen Hallenhauses stehen noch im alten Dorfkern. Im Ort gibt es einen Kindergarten und eine zweizügige Grundschule, Einrichtungen der Grundversorgung wie Lebensmittelgeschäft, Bankfilialen, Arzt, Zahnarzt und Apotheke sind ebenfalls vorhanden. Ab 2007 soll es eine S-Bahn-Verbindung nach Hamburg geben. Einwohnerentwicklung
LiteraturEgon Hagenah und Wolfgang Döpke: Dollern - Die Dorfgeschichte, Verlag der Kreissparkasse Stade, Stade 2004, ISBN 3-933996-24-4 Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
