Donnersdorf in Bayern


Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Schweinfurt
Verwaltungsge-
meinschaft:
Gerolzhofen
Koordinaten: 49° 58′ N, 10° 25′ O
Höhe: 251 m ü. NN
Fläche: 26,97 km²
Einwohner: 1933
Bevölkerungsdichte: 72 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97499
Vorwahl: 09528
Kfz-Kennzeichen: SW
Gemeindeschlüssel: 09 6 78 124
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Brunnengasse 5
97447 Gerolzhofen
Webpräsenz: www.donnersdorf.de
Bürgermeister: Gerhard Eck (CSU/Freie Wählerschaft)

Donnersdorf ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Schweinfurt und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Gerolzhofen.

Geografie

Donnersdorf liegt in der Region Main-Rhön.

Es existieren folgende Gemarkungen: Donnersdorf, Falkenstein, Kleinrheinfeld, Pusselsheim, Traustadt, Tugendorf.

Im Gemeindegebiet liegt der Zabelstein, mit 489 m die höchste Erhebung des Landkreises Schweinfurt und gleichzeitig des nördlichen Steigerwalds.

Geschichte

Als Teil des Hochstiftes Würzburg fiel Donnersdorf 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert, dann im Frieden von Preßburg 1805 an Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg, mit welchem es 1814 endgültig an Bayern zurückfiel. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Berühmtester Sohn des Dorfes war der Bildhauer Johann von Halbig, der Professor in München war und unter anderen den Hafenlöwen von Lindau schuf.

Donnersdorf am Fuße des Zabelsteins, dem nordwestlichen Eckpfeiler des Steigerwaldes, und auf halber Strecke zwischen Gerolzhofen und Haßfurt gelegen, kontrollierte, mit Mauern und Toren bewehrt, als frühmittelaltelicher Königshof und späterer Hochgerichtssitz im alten Reich das gesamte Verkehrsaufkommen der Strecke Würzburg-Bamberg (über Volkach, Gerolzhofen und Haßfurt). Ab 1861 um den Ort Tugendorf, ab 1972 um die Orte Falkenstein und Pusselsheim und ab 1978 um die Orte Traustadt, Kleinrheinfeld erweitert, gibt Donnersdorf der neu gebildeten Gemeinde Namen und Sitz, und gehört seit dieser Zeit zur verwaltungsgemeinde Gerolzhofen. In einer Urkunde des Klosters Fulda von 779 taucht der Ort Damphesdorf (Damphahesdorf) erstmals im Licht der Geschichte auf.

Althochdeutsch damph= Dampf, Dunst, Rauch;
althochdeutsch aha= Wasser, Flut, Fluss;
althochdeutsch Dorf= Hof, Landgut, Siedlung.
Donnersdorf= Siedlung am dunstigen Wasser.

Seit dem Jahr 1000 Sitz einer eigenen Pfarrei und eines Hochgerichts (13. Würzburgische Landcent) des Fürstbistums Würzburg im Oberamt Zabelstein. Eine Stadtmauer mit drei Stadttoren, von denen zwei bewohnt waren, umgab den Ort.

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.638, 1987 dann 1.699 und im Jahr 2000 1.901 Einwohner gezählt.

Politik

Bürgermeister ist Gerhard Eck (CSU/Freie Wählerschaft).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 707 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 114 T€.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 163 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 34 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 650. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 3 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 75 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1786 ha, davon waren 1519 ha Ackerfläche und 235 ha Dauergrünfläche.

Bildung

Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: 100 Kindergartenplätze mit 71 Kindern
  • Volksschulen: 1 mit 14 Lehrern und 338 Schülern



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Informationsportal über Donnersdorf in Bayern - 24.5.2012