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Dorn-Dürkheim ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz, Deutschland. GeografieGeografische LageDorn-Dürkheim liegt zwischen Mainz und Worms, im Herzen Rheinhessens. Die Gemeinde gehört der Verbandsgemeinde Guntersblum an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Guntersblum hat. Geschichte767 wurde Dorn-Dürkheim erstmals als in einer Urkunde des Klosters Lorsch erwähnt. Die Gemeinde gehörte vom 10. bis zum 12. Jahrhundert zum Bistum Worms und fiel danach unter die Lehenhoheit der Herren von Bolanden. Ab 1457 dem kurpfälzischen Oberamt Alzey unterstellt, war Dorn-Dürkheim zeitweise französisch besetzt, bevor der Ort mit der gesamten Provinz Rheinhessen an das Großherzogtum Hessen fiel. 1897 erhielt Dorn-Dürkheim einen Eisenbahnanschluss an der Strecke Osthofen–Gau-Odernheim. Seit dem Zweiten Weltkrieg gehört Dorn-Dürkheim zum neu gegründeten Bundesland Rheinland-Pfalz, zunächst im Landkreis Alzey-Worms. Der Ort wurde 1972 in die Verbandsgemeinde Guntersblum eingegliedert und wechselte zum Landkreis Mainz-Bingen. PolitikGemeinderatDer Gemeinderat aus Dorn-Dürkheim setzt sich aus 13 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen, einschließlich des nebenamtlichen Bürgermeister.
(Stand: Kommunalwahl am 13. Juni 2004) WappenVon Schwarz und Blau geteilt, oben ein wachsender, rotbewehrter, -bezungter und -bekrönter goldener Löwe. Unten ein wachsender, in einer stilisierten Rose auslaufender Krummstab Wirtschaft und InfrastrukturVerkehr
Sonstiges1972 wurde bei bodenkundlichen Untersuchungen in Dorn-Dürkheim eine der artenreichsten Säugetier-Fundstellen Europas aus dem Miozän entdeckt. In einer Flussschlinge des Urrheins barg man Knochen- und Gebissfragmente von mehr als 70 Säugetierarten, unter anderem Säbelzahnkatzen, Hyänen, Tapire, Muntjakhirsche, Zwerghirsche, Wald-Antilopen, Urpferde und Rüsseltiere aus der Zeit vor etwa 8,5 Millionen Jahren (Ernst Probst: Deutschland in der Urzeit, S. 283, München 1986). Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
