Dornburg in Hessen


Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Gießen
Landkreis: Limburg-Weilburg
Koordinaten: 50° 30′ N, 8° 1′ O
Höhe: 194 m ü. NN
Fläche: 33,21 km²
Einwohner: 8986
Bevölkerungsdichte: 271 Einwohner je km²
Postleitzahl: 65599
Vorwahl: 06436
Kfz-Kennzeichen: LM
Gemeindeschlüssel: 06 5 33 004
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Egenolfstraße 26
65599 Dornburg
Webpräsenz: www.dornburg.de
Bürgermeister: Dieter Hilbert (SPD)
Lage der Gemeinde Dornburg im Landkreis Limburg-Weilburg

Dornburg ist eine Gemeinde im Westerwald im Landkreis Limburg-Weilburg in Hessen, Deutschland.

Geografie

Nachbargemeinden und -kreise

Dornburg grenzt im Westen und Norden an Gemeinden des Westerwaldkreises (Rheinland-Pfalz) die übrigen Nachbargemeinden gehören gleichfalls zum Landkreis Limburg-Weilburg, hervorzuheben ist die Stadt Hadamar in seiner historischen Zuordnung als Grafschaft.

Gliederung

Die Gemeinde besteht aus fünf Ortsteilen.

  • Frickhofen (Sitz der Gemeindeverwaltung)
  • Langendernbach
  • Dorndorf (staatlich anerkannter Erholungsort)
  • Thalheim
  • Wilsenroth (staatlich anerkannter Luftkurort)

Geschichte

Die Gründung der fünf Dörfer, aus denen heute die Gemeinde Dornburg besteht, liegt teilweise über 1200 Jahre zurück. So datiert die erste urkundliche Erwähnung von Wilsenroth (damals Welsenderode, d.h.das Gebiet, dass von Willesind gerodet wurde) auf das Jahr 879 , die von Dorndorf (damals Torndorph) aus dem Jahr 772. Die Gründung von Frickhofen (von Fridechuba, etwa umfriedeter Hof) fand zwischen 802 und 812 statt, der Gemeindeteil Langendernbach wird erstmals 879 urkundlich erwähnt.

1636 wütete die Pest in Dornburg. In Dorndorf überlebte nur eine einzige Familie.

Im Zuge der Hessischen Gebietsreform schlossen sich am 1. Februar 1971 zunächst die Dörfer Frickhofen, Dorndorf und Wilsenroth, wenig später auch Thalheim, zusammen. Zum spätestmöglichen Zeitpunkt, dem Stichtag 1. Juli 1974, stieß auch Langendernbach dazu.

Politik

Gemeindevertretung

Die Gemeindevertretung setzt sich aus 31 Mitgliedern zusammen. Aktuell stellt die CDU die absolute Mehrheit.

Gemeindevorstand

Der Gemeindevorstand besteht aus dem Bürgermeister und 10 Beigeordneten. Auch hier stellt aktuell die CDU die absolute Mehrheit.

Bürgermeister

Bürgermeister von Dornburg ist Dieter Hilbert.(SPD)

Sehenswürdigkeiten

  • Die „Blasiuskapelle” (erstmalig erwähnt ab etwa 803) in der Gemarkung Frickhofen und war Mittelpunkt des Kirchspiels Frickhofen
  • Die „Dornburg” als Reste einer keltischen Niederlassung mit Ringwall
  • Die „Pfarrkirche zu Frickhofen” (erbaut 1732) mit einen großen Barockaltar der Hadamarer Schule
  • Das „Ewige Eis” am Fuß der Dornburg in Frickhofen
  • Das „Hofhaus” in Langendernbach
  • Die neoromanische „Pfarrkirche St. Matthias” zu Langendernbach mit „1000-jähriger Linde”.
  • „Judenfriedhof” in der Gemarkung Frickhofen
  • Das Denkmal zum Gedenken an die Kriegsopfer in Wilsenroth
  • Das Heimatmuseum in Wilsenroth

Kultur

In Dornburg gibt es vielfältige kulturelle Angebote; meist unter Verantwortung der heimischen Vereine.

Gesang

  • Gesangsgruppe „Ohrenschmaus” Frickhofen: Dieses A-cappella-Ensemble trägt wesentlich zum kulturellen Leben in Dornburg bei; z.B. mit den jährlich stattfinden Advents- und Weihnachtskonzerten auf dem Blasiusberg. Darüberhinaus finden in regelmäßigen Abständen auch eigene Konzerte - "Musik a la Carte" - im Bürgerhaus Frickhofen statt. Außerdem wurde beispielsweise in Kooperation mit der Jugendpflege das Weihnachtsmärchen „Der Schweihnachtsmann” aufgeführt.

Literatur

  • Mützel - Der kleine Hase: Kinderbuch von Thomas Stähler (2. Tenor der Gesangsgruppe „Ohrenschmaus” Frickhofen)
  • St. Martinskirche Frickhofen - 50 Jahre - ; Hrsg.: Pfarrgemeinde St. Martin, Verfasser: Stefan Grüssinger

Musik

  • Musikkorps "Blau-Orange" Frickhofen e.V.

Sonstiges

  • Dorfmusem Wilsenroth: Das Museum bietet die u. a. Möglichkeit,
    • sich über das "Geschichts- und Naturdenkmal Dornburg" (Befestigungsanlage der Kelten in vorchristilicher Zeit - "Ewiges Eis" am Südhang des Berges) zu informieren,
    • sich einen Überblick über die Geschichte des Ortes zu verschaffen,
    • sich daran zu erinnern oder zu erfahren, wie man früher in einem Westerwälder Dorf gelebt, gearbeitet und Feste gefeiert hat.



Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier.

Informationsportal über Dornburg in Hessen - 24.5.2012