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Die amtsangehörige Gemeinde Drage liegt im Kreis Steinburg in Schleswig-Holstein. Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Stammhof, Wischhof, Dragerborn, Brömsenknoll, Schäferei, Hansch, Ellerbrook und Tiergarten. Geografie und VerkehrDrage liegt 5 km südöstlich von Schenefeld. Die Bäche Bekau, Schönbek, Nonnenbach und die Rolloher Bek fließen durch die Fläche der Gemeinde. GeschichteDer Name der Gemeinde bedeutet wohl schmales, von einem Bach durchzogenes Tal. Das Gut Drage gehörte seit 1306 verschiedenen Adelsgeschlechtern, unter anderem den Krummendieks, den Sehestedts, den Ahlefeldts und den Rantzaus. Nach der Ermordung von Christian Detlev Rantzau im Jahre 1721, die von seinem Bruder Wilhelm Adolf Rantzau angestiftet wurde, welcher hierfür lebenslange Kerkerhaft erhielt, wechselte das Gut in den Besitz des dänischen Königs. Markgraf Friedrich Ernst von Brandenburg-Kulmbach, der Schwager des dänischen Königs, erhielt das Gut als Vermächtnis, und errichtete 1745 das Märchenschloss Friedrichsruhe, von dem heute leider nichts erhalten ist, da es 1787 abgebrochen wurde. PersönlichkeitenSöhne und Töchter der GemeindeErnst Christian Trapp geb. 1745. Er war der erste deutsche Inhaber eines Lehrstuhls für Pädagogik. PolitikSeit der Kommunalwahl 2003 hat die Wählergemeinschaft ADW sechs und die Wählergemeinschaft FWD drei Sitze der Gemeindevertretung. WappenDas Wappen ist dreigeteilt. Das silberne Boot im blauen Wappenfuß weist darauf hin, dass die Gemeinde einst Stapelplatz war. Das silberne Band der Bekau trennt den Fuß vom Hauptfeld, dessen Farben Gold und Grün auf die Landwirtschaft hinweisen. Land- und Forstwirtschaft, die immer noch die Gemeinde prägen, sind durch drei goldenen Buchenblätter und zwei goldene Haferrispen dargestellt. Das goldene Schildhaupt erinnert an das Schloss Friedrichsruh in Drage, das trotz seiner kurzen Geschichte prägend auf die Region gewirkt hat. Die drei Zinnen, welche Hauptfeld und Schildhaupt voneinander trennen, weisen auf die drei Ortsteile Schäferei/Dorfstraße, Hansch und Tiergarten hin, welche aus dem einstigen adligen Gut Drage hervorgegangen sind. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
