
|
Ebersdorf bei Coburg (amtlich: Ebersdorf b.Coburg) ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Coburg. GeografieEbersdorf liegt im oberen Tal des Füllbaches, einem Nebenfluss der Itz. Südlich des Ortes erstreckt sich der Lichtenfelser Forst. NachbargemeindenIm Uhrzeigersinn, beginnend im Norden: Rödental - Sonnefeld - Weidhausen bei Coburg - Lichtenfels - Grub am Forst GemeindegliederungNeben Ebersdorf gehören noch 5 weitere Ortsteile zur Gemeinde:
GeschichteEbersdorf wurde um 1200 als Rodesiedlung von dem Grafen Eberhard von Sonneberg gegründet. 1260 entstand dort ein Nonnenkloster. Einst galt Ebersdorf als Zentrum der Weißbüttnerei, während die Umgebung hauptsächlich von der Korbmacherei lebte, die als Möbelindustrie bis heute überlebt hat. Als Bestandteil des Amtes Sonnefeld gehörte die Gemeinde seit Bestehen des Herzogtums Sachsen-Coburg bis 1918 zu diesem, ehe sie 1920 zusammen mit dem Freistaat Coburg in Bayern eingegliedert wurde. Nur zwischen 1705 und 1826 war sie Teil des Herzogtums Sachsen-Hildburghausen. WappenBeschreibung: In Gold über gesenktem roten Sparren ein silbern bewehrter, rot gezungter schwarzer Eberrumpf, im rechten und linken Obereck je eine rote heraldische Rose mit goldenen Butzen und silbernen Kelchblättern. Wirtschaft und VerkehrEbersdorf ist Industriestandort für Möbel- und Polstermöbel, Wellpappe, Maschinenbau und Vliesstoff. Ebersdorf liegt an der B303, die von Coburg nach Kronach führt. Außerdem existiert noch eine Straße nach Rödental. Der Ort besitzt seit 1858 einen Eisenbahnanschluss, der zunächst an der Werrabahn, die Eisenach und Lichtenfels verband, lag. 1901 folgte die Steinachtalbahn zunächst nach Weidhausen und später nach Neustadt. 1946 wurde das Streckennetz im damaligen Grenzgebiet umstrukturiert. Heute verkehren Züge auf der Linie Sonneberg-Rödental-Coburg-Ebersdorf-Lichtenfels. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
