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Eckartsberga ist eine Kleinstadt im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt (Deutschland). Sie ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft An der Finne mit Sitz in der Stadt Bad Bibra. GeografieDie Stadt Eckartsberga liegt an der Finne, einem Bergrücken an der Landesgrenze Sachsen-Anhalt / Thüringen. Im Naturpark Saale-Unstrut-Triasland gelegen, ist ca. 22 km von Naumburg (Saale) entfernt. Die Nachbargemeinden (im Uhrzeigersinn) sind: Wischroda, Klosterhäseler, Taugwitz, Auerstedt, Reisdorf, Gebstedt, Tromsdorf und Burgholzhausen. Ortsteile
GeschichteDie Geschichte Eckartsbergas ist untrennbar mit der Gründung und dem Bau der Eckartsburg 966 durch Markgraf Ekkehard I. von Meißen verbunden. Der als Reihendorf angelegte Ort vor der Burg taucht erstmals 1073 in einer Urkunde auf. Eckartsberga hatte im späten Mittelalter Marktrecht, Stadtrecht (seit 1288), war Münzprägeort und hatte eine eigene Gerichtsbarkeit. Ab 1485 war die Stadt Sitz des gleichnamigen sächsischen Amtes. Das Stadtleben wurde bis in die Mitte des 17. Jahrhunderts durch Fuhrmanns-Unternehmen geprägt. Das Amt kam (später erweitert als Kreis Eckartsberga) 1815 mit anderen Gebieten an Preußen. Auf dem Sachsenberg im Osten der Stadt standen zeitweise drei Windmühlen. Die heute noch stehende (funktionsfähige) Mühle aus dem Jahr 1831 hat statt der üblichen Flügel ein zehnspeichiges Windrad mit einem Durchmesser von 14 Metern. Diese Bauweise ist sonst in Südeuropa verbreitet, in Deutschland allerdings einmalig. .. StädtepartnerschaftenEine Städtepartnerschaft gibt es mit Zwingenberg im Kreis Bergstraße in Hessen. Sehenswürdigkeiten
VerkehrDurch die Stadt verläuft die Bundesstraße 87 (Leipzig - Ilmenau). Die Bundesstraße 250 über Bad Bibra nach Querfurt beginnt in Eckartsberga. In Richtung Westen führt eine Verbindungsstraße über Buttstädt nach Sömmerda. Zwei Kilometer südlich von Eckartsberga befindet sich (schon auf thüringischem Gebiet) der Bahnhof Reisdorf an der Strecke Naumburg (Saale) - Kölleda. Söhne und Töchter der Stadt
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