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Edertal ist eine Gemeinde im Landkreis Waldeck-Frankenberg in Nordhessen (Deutschland). GeografieLageDie Gemeinde Edertal liegt ungefähr 30 km (Luftlinie) südwestlich von Kassel. Sie befindet sich am Nord- und Nordostrand des Kellerwalds und breitet sich am Südufer des Edersees und östlich und südöstlich seiner Staumauer aus. Sie liegt am Ostrand des Nationalparks Kellerwald-Edersee, in den ihr Gebiet teilweise noch hinein reicht. Edertal wird von der Eder, das größte Fließgewässer der Gemeinde, in Nordwest-Südost-Richtung durchflossen; in diese mündet beim Ortsteil Giflitz der Wesebach. Der Affolderner See, der sich im Gemeindegebiet ausbreitet, ist ein weiterer zur Energieerzeugung und Naherholung dienender Stausee. Insgesamt ist die Nutzung von Wasserkraft am Edersee stark ausgeprägt (große Kraftwerkgruppe). Nachbargemeinden und -kreiseEdertal grenzt im Norden an die Stadt Waldeck, im Osten an die Städte Naumburg (Landkreis Kassel) und Fritzlar (Schwalm-Eder-Kreis), im Süden an die Stadt Bad Wildungen, sowie im Westen an die Stadt Frankenau und die Gemeinde Vöhl (alle drei im Landkreis Waldeck-Frankenberg). GemeindegliederungIn Giflitz befindet sich der Sitz der Verwaltung der Gemeinde Edertal. Mit seinem nordöstlich benachbarten Ortsteil Bergheim bildet dieser Ort das Gemeindezentrum und ist dementsprechend im Regionalplan als Grundzentrum ausgewiesen. Die Gemeinde Edertal besteht aus 13 Ortsteilen (alphabetisch sortiert):
GeologieDas Gebiet gehört zu den Ausläufern des Rheinischen Schiefergebirges. Ausgangsgestein ist hier hauptsächlich Tonschiefer und Grauwacke. PolitikGemeindevertretungBei der Kommunalwahl am 26. März 2006 ergab sich folgende Sitzverteilung:
Baudenkmäler und SehenswürdigkeitenMitten im Ortsteil Bergheim befindet sich Schloss Bergheim, das kulturgeschichtlich bedeutendste Baudenkmal des Edertals. Das in den Jahren 1785/86 im klassizistischen Stil für Graf Josias II. von Waldeck-Bergheim erbaute Schloss steht zur Zeit leer. Geschichte1908 fand man bei Strassenbauarbeiten ein Rentiergeweih in der Lehmgrube Buhlen. 1967 wurden die Funde nochmals untersucht. Es bestätigte sich die Vermutumg, dass es in Buhlen eine Siedlung von Neandertaler gegeben hat. Dieser Fundort zählt zu den anthrophologisch bedeutsamsten Siedlungplätzen der Neandertaler in Deutschland. Einzigartig sind seine zahlreichen Tierknochen, Keilmesser und Artefaxe aus Knochen. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
