Egweil in Bayern


Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Eichstätt
Verwaltungsge-
meinschaft:
Nassenfels
Koordinaten: 48° 47′ N, 11° 14′ O
Höhe: 392 m ü. NN
Fläche: 9,39 km²
Einwohner: 1073
Bevölkerungsdichte: 114 Einwohner je km²
Postleitzahl: 85116
Vorwahl: 08424
Kfz-Kennzeichen: EI
Gemeindeschlüssel: 09 1 76 122
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Eichstätter Str. 14
85116 Egweil
Webpräsenz: www.egweil.de
Bürgermeister: Wunibald Koppenhofer (CSU)
Lage der Gemeinde Egweil im Landkreis Eichstätt

Egweil ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Eichstätt und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Nassenfels.

Geografie

Geografische Lage

Egweil liegt ca. 15 km westlich von Ingolstadt, 13 km von Eichstätt und 9 km von Neuburg an der Donau im Naturpark Altmühltal. Nachbargemeinden sind: Nassenfels, Unterstall, Bergheim, Pettenhofen und Attenfeld.

Geschichte

Die Gemeinde wurde im Jahr 863 erstmalig urkundlich erwähnt. Das Dorf wurde im Dreißigjährigen Krieg 1634 stark zerstört.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat von Egweil hat 13 Mitglieder mit dem Bürgermeister.

  • CSU/Parteilose Wähler 12 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 3. März 2002)

Bürgermeister

Bürgermeister ist seit dem 1. Mai 2002 Wunibald Koppenhofer von der Christlich-Sozialen Union in Bayern. 2. Bürgermeister ist Johann Hölzl.

Wappen

Beschreibung: In Blau eine silberne Egge, darüber eine goldene Krone.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Kirche

Geschichte

Funde steinzeitlicher Geräte weisen auf eine frühe Besiedlung unserer Flur. An die römisch-keltische Besiedlung dieses Raumes erinnern heute noch der in der Kirchenmauer eingelassene römische Grabstein und aufgefundene Eisenschlacken aus der keltischen Epoche. Schriftliche Urkunden zu Egweil beginnen mit dem Jahr 847. Bischof Gundekar II. weihte nach 1057 die Kirche in Egweil; es hat wohl schon länger vorher eine christliche Gemeinde bestanden. Ab 1219 (1231) wurde die Pfarrei dem Kloster Kaisheim inkorporiert. Das blieb bis zur Säkularisation 1802. Die im 16. Jahrhundert neu erbaute Pfarrkirche wurde 1947 bis 1950 durch den heutigen stattlichen Bau ersetzt. Bei der Gebietsreform 1972 konnte die Gemeinde ihre Selbständigkeit wahren.

Sehenswürdigkeiten:

Römischer Grabstein, in der Außenmauer der Kirche eingelassen 48x70 cm Inschriftrest (übers.): Den Manen. T. Flavius Paternius, Veteran der Ala 1 Flavia S., Bataver, hat der ... Pom. (Vere)cunda, der getreuesten Gattin, die 45 Jahre gelebt hat, bei Lebzeiten (den Stein) für sich und seine Gattin machen lassen. Hier liegt sie begraben. Pfarrkirche 1947 bis 1950 erbaut mit Teilen des Vorgängerbaues. Zumeist gotische, barocke und Rokoko-Ausstattung. Alter Pfarrhof - Kirchweg 7 Spätgotisch; Steilgiebelbau mit Eckerker; ausgebaut 1624-26, erneuert 1635; wiederholt umgebaut; auch nach dem 30jährigen Krieg. Wappen von Kaisheim 1499.

Kirche St. Martin - Egweil - Die Kirchenglocken

Die 4 Glocken aus der Gießerei F. W. Schilling (Heidelberg) wurden 1961 gegossen.

Gewicht: 1076, 627, 416 und 300 kg Klang: 4-stimmiges Fis-Moll-Geläute (fis' - a' - h' - cis)

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Zur Bundesstrasse B 16 die Donauwörth mit Ingolstadt verbindet, sind es in südlicher Richtung ca. 10 km.

Vereine

In Egweil gibt es folgende Vereine:

  • Freiwillige Feuerwehr Egweil,
  • Obst- und Gartenbau-Verein, Schützenverein "Schuttertaler Heide",
  • Eggspatzen Egweil e.V,
  • Motorradclub Rainmakers,
  • Löwenfreunde Öwe,
  • Katholischer Deutscher Frauenbund (KDFB),
  • Krieger- und Soldatenverein (Reservisten),
  • Jagdgenossenschaft Egweil,
  • VdK Ortsverband Egweil-Nassenfels (Sozialverband),
  • Krankenpflegeverein,
  • TSV Egweil.

Es ist ein Kindergarten vorhanden




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Informationsportal über Egweil in Bayern - 24.5.2012