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Egweil ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Eichstätt und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Nassenfels. GeografieGeografische LageEgweil liegt ca. 15 km westlich von Ingolstadt, 13 km von Eichstätt und 9 km von Neuburg an der Donau im Naturpark Altmühltal. Nachbargemeinden sind: Nassenfels, Unterstall, Bergheim, Pettenhofen und Attenfeld. GeschichteDie Gemeinde wurde im Jahr 863 erstmalig urkundlich erwähnt. Das Dorf wurde im Dreißigjährigen Krieg 1634 stark zerstört. PolitikGemeinderatDer Gemeinderat von Egweil hat 13 Mitglieder mit dem Bürgermeister.
(Stand: Kommunalwahl am 3. März 2002) BürgermeisterBürgermeister ist seit dem 1. Mai 2002 Wunibald Koppenhofer von der Christlich-Sozialen Union in Bayern. 2. Bürgermeister ist Johann Hölzl. WappenBeschreibung: In Blau eine silberne Egge, darüber eine goldene Krone. Kultur und SehenswürdigkeitenKircheGeschichte Funde steinzeitlicher Geräte weisen auf eine frühe Besiedlung unserer Flur. An die römisch-keltische Besiedlung dieses Raumes erinnern heute noch der in der Kirchenmauer eingelassene römische Grabstein und aufgefundene Eisenschlacken aus der keltischen Epoche. Schriftliche Urkunden zu Egweil beginnen mit dem Jahr 847. Bischof Gundekar II. weihte nach 1057 die Kirche in Egweil; es hat wohl schon länger vorher eine christliche Gemeinde bestanden. Ab 1219 (1231) wurde die Pfarrei dem Kloster Kaisheim inkorporiert. Das blieb bis zur Säkularisation 1802. Die im 16. Jahrhundert neu erbaute Pfarrkirche wurde 1947 bis 1950 durch den heutigen stattlichen Bau ersetzt. Bei der Gebietsreform 1972 konnte die Gemeinde ihre Selbständigkeit wahren. Sehenswürdigkeiten: Römischer Grabstein, in der Außenmauer der Kirche eingelassen 48x70 cm Inschriftrest (übers.): Den Manen. T. Flavius Paternius, Veteran der Ala 1 Flavia S., Bataver, hat der ... Pom. (Vere)cunda, der getreuesten Gattin, die 45 Jahre gelebt hat, bei Lebzeiten (den Stein) für sich und seine Gattin machen lassen. Hier liegt sie begraben. Pfarrkirche 1947 bis 1950 erbaut mit Teilen des Vorgängerbaues. Zumeist gotische, barocke und Rokoko-Ausstattung. Alter Pfarrhof - Kirchweg 7 Spätgotisch; Steilgiebelbau mit Eckerker; ausgebaut 1624-26, erneuert 1635; wiederholt umgebaut; auch nach dem 30jährigen Krieg. Wappen von Kaisheim 1499. Kirche St. Martin - Egweil - Die Kirchenglocken Die 4 Glocken aus der Gießerei F. W. Schilling (Heidelberg) wurden 1961 gegossen. Gewicht: 1076, 627, 416 und 300 kg Klang: 4-stimmiges Fis-Moll-Geläute (fis' - a' - h' - cis) Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrZur Bundesstrasse B 16 die Donauwörth mit Ingolstadt verbindet, sind es in südlicher Richtung ca. 10 km. VereineIn Egweil gibt es folgende Vereine:
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