Ehekirchen in Bayern


Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Neuburg-Schrobenhausen
Koordinaten: 48° 38′ N, 11° 6′ O
Höhe: 380–507 m ü. NN
Fläche: 62,79 km²
Einwohner: 3752
Bevölkerungsdichte: 60 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86676
Vorwahl: 08435
Kfz-Kennzeichen: ND
Gemeindeschlüssel: 09 1 85 127
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Pfarrer-Dr.-Troll-Str. 3
86676 Ehekirchen
Webpräsenz: www.ehekirchen.de
Bürgermeister: Heinrich Schmalbach (CSU)
Lage der Gemeinde Ehekirchen im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen

Ehekirchen ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Neuburg-Schrobenhausen.

Geografie

Ehekirchen liegt in der Planungsregion Ingolstadt, 13 km südlich von Neuburg a.d.Donau .

Die Gemeinde umfasst die Gemarkungen: Ambach, Bonsal, Buch, Dinkelshausen, Ehekirchen, Fernmittenhausen, Haselbach, Hollenbach, Schönesberg, Walda, Holzkirchen, Nähermittenhausen, Seiboldsdorf, Schainbach, und Weidorf. Eine weitere Ortschaft ist Ried.

Geschichte

Das 1011 gegründete Kloster Kühbach war seit seiner Gründung bis zur Säkularisation Grundherr am Ort. Ehekirchen war seit 1505 Grenzort des Herzogtums Neuburg-Sulzbach und dessen Gericht Neuburg; seit 1777 war das Gebiet Teil des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Zwischen 1972 und 1978 kamen die ehemals selbstständigen Gemeinden Ambach, Bonsal, Buch, Dinkelshausen, Fernmittenhausen, Haselbach, Hollenbach, Schönesberg, Walda und Weidorf zur Gemeinde Ehekirchen.

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 2.906, 1987 dann 3.118 und im Jahr 2000 3.593 Einwohner gezählt.

Politik

Bürgermeister ist Heinrich Schmalbach (CSU).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1356 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 202 T€.

Wappen

Das Wappen zeigt "in Rot nebeneinander drei silberne Rauten, darüber eine goldene Krone, darunter ein goldener Palmzweig."

Kirchen

Die Katholische Pfarreiengemeinschaft Ehekirchen umfasst die Pfarreien, Filialkirchen und Kuratien Ambach, Bonsal, Buch, Dinkelshausen, Ehekirchen, Fernmittenhausen, Haselbach, Hollenbach, Holzkirchen, Nähermittenhausen, Schainbach, Schönesberg, Seiboldsdorf, Walda und Weidorf.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft fünf, im produzierenden Gewerbe 404 und im Bereich Handel und Verkehr 24 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 97 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1100. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 14 Betriebe, im Bauhauptgewerbe sechs Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 211 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 4270 Hektar, davon waren 3106 Hektar Ackerfläche und 1159 Hektar Dauergrünfläche.

Bildung

Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: 100 Kindergartenplätze mit 112 Kindern
  • Volksschulen: 1 mit 18 Lehrern und 331 Schülern



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Informationsportal über Ehekirchen in Bayern - 24.5.2012