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Eichenau ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Fürstenfeldbruck. Geschichte1863 begann die Besiedlung des Starzeltales mit einem Blockhaus in der Nähe der heutigen S-Bahn-Haltestelle. Die Lage an der Bahn war ausschlaggebend für die Entwicklung der Siedlung und von Anfang an war die Mehrzahl der Bewohner Pendler mit Arbeitsplätzen in München. Am 7. Januar 1907 erfolgte die Namensgebung durch Prinzregent Luitpold. Damals lebten 48 Einwohner in Eichenau. Nach der Begradigung des Starzelbaches erfolgte 1914 die Aufstellung des ersten Bebauungsplans durch Regierungsrat Josef Nibler (rechtskräftig 1918). Die Spannungen mit der Muttergemeinde Alling erreichten ihren Höhepunkt 1925, als die mehrheitlich Eichenauer Gemeinderäte die Verlegung der Gemeindeverwaltung nach Eichenau beschlossen. Nach Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr im Jahre 1921 wurde1925 das erste Feuerwehrhaus gebaut, 1926 wurde die neubarocke Schutzengelkirche durch Kardinal Michael von Faulhaber eingeweiht. 1936 wurde die heutige Friesen-Halle als Turnhalle in Betrieb genommen. Nach 1945 erhöhte sich die Bevölkerung durch den Zuzug von Flüchtlingen und Vertriebenen. Am 1. April 1957 wurde Eichenau selbständige Gemeinde. 1967 zog die Gemeindeverwaltung in das neu gebaute Rathaus. 1969 wurde das dritte Schulgebäude eingeweiht. Die Evangelische Friedenskirche entstand 1970, der zweite Schulkomplex an der Parkstraße 1972. In der zweiten Hälfte der 80er Jahre entstand das Sport- und Freizeitzentrum mit der Budrio-Halle. Die Gartenstadt Eichenau ist wegen des großzügigen Grüncharakters und der guten Infrastruktur ein Ort von hoher Wohnqualität. WirtschaftVon 1918 bis 1958 hatte der Anbau von Pfefferminze große wirtschaftliche Bedeutung. Davon zeugt heute noch das einzige Pfefferminzmuseum Deutschlands. VerkehrEichenau ist mit einer eigenen Haltestelle an die Linie S8 (ehemals S4) des S-Bahn-Netzes des Münchner Verkehrsverbunds angeschlossen. Schulen
PolitikGemeinderatMitglieder: 24 + 1.Bürgermeister Hubert Jung (CSU) Vorsitzender: 1.Bürgermeister Hubert Jung (CSU) Legislaturperiode: 2002 bis 2008
(Stand: Kommunalwahl am 3. März 2002) Städtepartnerschaften
Bekannte Persönlichkeiten
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