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Einbeck ist eine Mittelstadt und zugleich Fachwerkstadt des Spätmittelalters im Landkreis Northeim in Südniedersachsen (Deutschland) und war Mitglied der Hanse. GeografieGeografische LageEinbeck liegt unmittelbar südlich des Höhenzugs Hube (Fuchshöhlenberg 346 m ü. NN) zwischen den jeweils einige Kilometer entfernten Großstädten Göttingen im Süden und Hildesheim im Norden. Der Harz befindet sich einige Kilometer östlich und der Solling mit seinem nordöstlichen Ausläufer Ahlsburg westlich. Durch Einbeck fließt das Krumme Wasser, das einen nördlichen Zufluss der Ilme darstellt, die wiederum durch die südlichen Bereiche der Kernstadt verläuft und wenige Kilometer weiter östlich in die von Süden kommende Leine mündet. OrtsteileAndershausen, Avendshausen, Bartshausen, Brunsen, Buensen, Dassensen, Dörrigsen, Drüber, Edemissen (Einbeck), Hallensen, Holtensen, Holtershausen, Hullersen, Iber, Immensen, Kohnsen, Kuventhal, Naensen, Negenborn, Odagsen, Rengershausen, Rotenkirchen, Salzderhelden, Strodthagen, Stroit, Sülbeck, Vardeilsen, Vogelbeck, Voldagsen, Volksen, Wenzen. PolitikGemeinderatIm Einbecker Rathaus sitzen folgende Parteien (ohne den Sitz des Bürgermeisters):
Wahlperiode vom 1. November 2006 bis 31. Oktober 2011 Als Mehrheitsgruppe haben sich die Fraktionen der CDU, FDP und Grünen zur Jamaika-Koalition zusammengeschlossen. Bürgermeister (hauptamtliche)
Städtepartnerschaften
Kultur und SehenswürdigkeitenKirchen
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Museen
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Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrEtwa fünf Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, im Flecken Salzderhelden, liegt an der Hauptstrecke Hannover – Göttingen der Bahnhof Einbeck-Salzderhelden. Der innenstadtnah gelegene Bahnhof "Einbeck Mitte" wird seit 1984 nicht mehr regulär mit Reisezügen bedient. Die Verbindung zwischen dem Stadtzentrum und dem Bahnhof Einbeck-Salzderhelden erfolgt mit Bussen der Linie 230, die im Stundentakt verkehren; Betreiber ist die rbb (Regionalbus Braunschweig GmbH). Die Einbecker Kernstadt wird von der Stadtbuslinie 259 erschlossen; Betreiber ist die örtliche Ilmebahn GmbH. Weitere Verbindungen sind die Ilmebahn-Linien Einbeck - Markoldendorf - Dassel (Nr. 250), Einbeck - Iber (Nr. 251), Einbeck - Lauenberg - Dassel (Nr. 252), Einbeck - Lüthorst (Nr. 253), Einbeck - Naensen (Nr. 254), Einbeck - Northeim (Nr. 255) sowie die Linien Einbeck - Kreiensen - Bad Gandersheim (Nr. 270, Tappe) und Einbeck - Stadtoldendorf - Holzminden (Nr. 540, rbb). Ansässige UnternehmenBekannt ist Einbeck auch für das gleichnamige Bier. Einbecker Bier ist der Ursprung aller Bockbiere. Wegen des hohen Alkoholgehalts des Bockbiers wurde dieses Bier innerhalb der Hanse verschifft und exportiert. Der Bierexport war derartig bedeutend, dass beispielsweise in Hamburg eine eigene Umschlagsmöglichkeit geschaffen wurde, das Eimbeck'sche Haus. Ein Einbecker Braumeister wurde nach München abgeworben, um dort das "Einpökisch Bier" zu brauen. In der Folgezeit entwickelte sich im Bayerischen Dialekt daraus das "Oanpock" und schließlich dann das "Bockbier". Die KWS SAAT AG (vormals: Kleinwanzlebener Saatzucht) züchtet seit 150 Jahren Saatgut für landwirtschaftliche Nutzpflanzen und gehört heute mit über 40 Tochtergesellschaften weltweit zu den führenden Unternehmen in der Pflanzenzüchtung. Das international tätige Unternehmen Kurt König ist seit über siebzig Jahren als Komplettanbieter für Baugeräte und Baumaschinen mit dem Hauptsitz in Einbeck vertreten. In Einbeck ansässig sind weiterhin zwei Unternehmen der Automobilzulieferindustrie: Kayser Automotive Systems und DURA Automotive Systems sowie der Kettenhersteller Arnold und Stolzenberg (Teil der Renold Gruppe). BildungseinrichtungenGrundschulen
Weiterführende Schulen
Berufsschule
PersönlichkeitenSöhne und Töchter der Stadt
SonstigesAnlässlich einer Aktion haben Einbecker Bürger gegen die hohe Arbeitslosenzahl im September 1998 in der Altstadt hinter der Kirche den Stein des Anstoßes errichten lassen. Eine Informationstafel vor dem Stein in den Boden eingelassen, berichtet, dass er bis zur Halbierung der Arbeitslosigkeit an dieser Stelle verbleiben soll. Die Zahl der Menschen ohne Arbeit betrug zur Zeit der Aufstellung in der Stadt Einbeck 2341 Personen. Regelmäßige Veranstaltungen
LiteraturPlümer, Erich: Einbeck, in: Die Hanse. Lebenswirklichkeit und Mythos, hrsg. v. Jörgen Bracker, Bd. 1, Hamburg 1989, S. 232 - 234 Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
