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Geschichte
Naturerlebnisraum Moostoftist ein im Laufe der Jahrtausende nach der letzten Eiszeit langsam aufgewachsenes und verlandetes Toteisloch , das sich zu Beginn des 20.-Jahrhunderts als moorige und moosbesiedelte Feuchtwiese präsentierte, war rigoros entwässert worden und wurde seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges als Weide für Rinder und Pferde genutzt, - ein ideales Gelände für die Renaturierung und Neuentwicklung verschiedener Feuchtbiotope. Im Herbst 1996 wurde im Rahmen der Dorferneuerung mit den ersten Arbeiten begonnen. Ein kleiner, langsam fließender Bach, drei unterschiedlich ausgeprägte Teiche, eine alte Torfkuhle als Demonstrationsprojekt sowie zwei Schilfbeete als biologische Abwasserreinigungs-Anlagen sind zu den Kernelementen zu zählen. Am 25. Januar 2000 wurde die Anlage vom Ministerium für Umwelt, Natur und Forsten als 20. Naturerlebnisraum des Landes Schleswig-Holstein anerkannt. Träger und Betreiber des Erlebnisraumsist der "Arbeits- und Förderkreis Erlebnisraum Naturgärten Ekenis (AFNE) e. V.", der am 15. Dezember 1995 von Hans-Heinrich Kolbeck gegründet wurde und mit 16 Mitgliedern seine Arbeit aufnahm. WirtschaftEkenis ist vor allem landwirtschaftlich geprägt. PolitikVon den neun Sitzen in der Gemeindevertretung hat die SPD seit der Kommunalwahl 2003 vier Sitze, die CDU drei Sitze und die AWG (Allgemeine Wählergemeinschaft) zwei Sitze. Der Bürgermeister wird von der SPD-Fraktion gestellt. WappenDie erste Ansiedlung erfolgte auf einer flachen, mit Eichen bestandenen Landzunge (heute Dorfkern und "Kattsund"), umgeben von Wiesen- und Sumpfgelände, das seinerzeit während der meisten Zeit des Jahres überflutet war. Die goldene Spitze in Blau im Wappen steht für die von Wasser und Sumpf umgebene Landzuge und gleichzeitig für die Endung "nis" im Ortsnamen, die als Landzunge/Halbinsel (dänisch næs) zu verstehen ist. Das Eichenblatt dient als Hinweis für den Eichenbestand vor der Besiedlung, deutet auf den Teil des Ortsnamens "Eke" = "Eiche" hin und erinnert an die Friedenseiche im Ortsmittelpunkt vor dem Kindergarten. Die drei Eicheln stehen für die Wohnstätten (Katensiedlungen) Wattlück, Ekenisfeld und Bicken. Die schleswigschen Farben Gold-Blau stehen für die Zugehörigkeit zum Kreis Schleswig-Flensburg. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
