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Elchingen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Neu-Ulm. GeografieGeografische LageDie Gemeinde liegt circa 7 km östlich von Ulm/Neu-Ulm an der Donau. GemeindegliederungDie drei Ortsteile sind:
GeschichteDie Gründung des Oberelchinger Klosters wird datiert auf den Beginn des 12. Jahrhunderts. Während eines Brandes im Jahre 1395 wurden alle authentischen Dokumente vernichtet, und so konnte nicht einmal das Weihedatum vom 15. August 1128 bewiesen werden. Nach Stifterwillen zogen die Benediktiner ein. Bekannt wurde Elchingen durch die Schlacht von Elchingen im Rahmen der Napoléonischen Kriege: Am 14. Oktober 1805 besiegten Napoléons Truppen unter der Leitung von Marschall Ney ein österreichisches Heer, was die Niederlage der österreichischen Armee einleitete. Tags darauf begann die Belagerung Ulms, wo Karl Mack von Leiberich schließlich kapitulieren musste. Marschall Ney bekam 1806 von Napoléon den neugeschaffenen Titel Duc d'Elchingen verliehen. Der Ortsname Elchingen ist aufgrunddessen auf der Innenseite des Arc de Triomphe (Triumphbogen) in Paris zu finden. Für die Region bedeutete der napoléonische Sieg die Beendigung der österreichischen Vorherrschaft und in der Folge eine Gebietsneuordnung für Württemberg und Bayern. Nach der Schlacht von Elchingen übernachtete Napoléon in Ulm-Gögglingen im heute noch existierenden Hotel Gasthof Ritter. EingemeindungenDie heutige Gemeinde Elchingen entstand im Rahmen der Gebietsreform in Bayern am 1. Mai 1978 durch Zusammenschluss von Thalfingen, Oberelchingen und Unterelchingen. EinwohnerentwicklungPolitikGemeinderatDer Gemeinderat aus Elchingen hat 20 Mitglieder, zuzüglich des Bürgermeisters.
(Stand: Kommunalwahl am 3. März 2002) WappenWappen der Ortsteile Kultur und SehenswürdigkeitenSportIm Gemeindeteil Thalfingen befindet sich eine Mehrzweckhalle, welche im Jahr 2005 fertig renoviert wurde. Im Gemeindeteil Unterelchingen befindet sich die Brühlhalle, in welcher bereits Basketball-Spiele auf Bundesliga-Niveau ausgetragen wurden. Besonders hervorzuheben sind hier die Derbys des SV Oberelchingen mit der Basketballmannschaft des SSV Ulm 1846, welche damals unter dem Motto "Spatzenjagd an der Donau" standen. Neben den beiden oben genannten Hallen befinden sich auch jeweils Sport- und Trainingsplätze, sowie ein weiterer Trainingsplatz in Oberelchingen. Des Weiteren finden sich unweit der beiden Sporthallen auch Skateranlagen, in Unterelchingen sogar mit einer Halfpipe. Im Gemeindeteil Oberelchingen befindet sich die Schwimmhalle der örtlichen Hauptschule, die teilweise auch für öffentliches Publikum geöffnet ist. Tennis spielt man in Elchingen beim TCE. In Thalfingen liegen zwischen Bahn und Auwald fünf Sandplätze und ein schmuckes Tennisheim. Der TC Elchingen war der erste Verein, der nach dem Zusammenschluss der drei Teilgemeinden als Verein der Großgemeinde gegründet wurde und hat heute ca. 200 Mitglieder. Regelmäßige VeranstaltungenEinmal im Jahr findet das Thalfinger Dorffest statt. Die evangelische Kirchengemeinde veranstaltet ein jährliches Gemeindefest in Thalfingen. Das traditionelle, weit über die Region bekannte "Narrabaumstella", ein schwäbisch-alemannischer Fasnetsbrauch, findet jedes Jahr in Oberelchingen statt und zieht weit über 800 Hästräger in die Straßen Oberelchingens. Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrElchingen liegt am „Autobahnkreuz Ulm/Elchingen” der Bundesautobahn 8 mit der Bundesautobahn 7 mit der Ausfahrt „Oberelchingen”. Elchingen liegt an der Bahnstrecke Ulm-Aalen, der sogenannten Brenzbahn.
Es gilt der Verbundtarif des Donau-Iller-Nahverkehrsverbundes (DING). EnergieZum Ende des Jahres 2005 wurde in der Nähe des Gemeindeteils Thalfingen eine Windkraftanlage errichtet, um einen Beitrag zur Energieversorgung der Region zu leisten. Diese Windkraftanlage ist ein Prototyp dessen Rotorblätter vier Meter länger sind als die des Serienmodells. Bei Oberelchingen gibt es eine Donau-Staustufe. Interessantes und SehenswürdigkeitenNördlich von Thalfingen liegt die Autobahnraststätte Seligweiler. Diese weist eine Besonderheit auf: Der Große Speisesaal verläuft zur Hälfte auf bayrischer, zur Hälfte auf baden-württembergischer Seite, was durch eine Grenzlinie verdeutlicht wird, die auch durch ein paar Tische verläuft. Dies lockt jährlich viele Touristen an, die schon immer mal in Bayern sitzen wollten, während sich ihre Suppe in einem anderen Bundesland befindet. Literatur
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