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Elsterwerda (niedersorbisch: Wikow)[1] ist eine Kleinstadt im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg). GeographieElsterwerda liegt im Süden Brandenburgs rund 50 Kilometer nördlich von Dresden. Die Stadt verfügt über eine Fläche von 41 km² und in ihrem Stadtgebiet befinden sich derzeit (2007[2]) 32 Brücken . Elsterwerda liegt im Breslau-Magdeburg-Bremer Urstromtal an der Schwarzen Elster und am Elsterwerda-Grödel-Floßkanal. Bekannt ist die Stadt durch den Eisenbahnknotenpunkt in Elsterwerda-Biehla mit Direktanbindungen nach Leipzig, Berlin, Dresden, Chemnitz und Cottbus. NachbargemeindenAn Elsterwerda grenzen folgende Gemeinden (im Uhrzeigersinn, von Norden beginnend): Bad Liebenwerda, Hohenleipisch, Plessa, Gröden, Merzdorf, Prösen, Saathain und Haida StadtgliederungElsterwerda ist eine amtsfreie Gemeinde, der Stadtrecht zusteht. Die Stadt unterteilt sich in die althergebrachten Stadtteile Biehla, Kotschka, Krauschütz, Mitte und West, sowie dem am 12. Oktober 1992 eingemeindeten Ortsteil Kraupa. Der Ortsteil wird auf den Ortsschildern mit der Bezeichnung Kraupa-Stadt Elsterwerda geführt. [3] BevölkerungDie Stadt Elsterwerda hat inklusive ihrer Ortsteile ca. 9300 Einwohner. Im Jahr verliert die Stadt ca. 1,5-2% ihrer Bevölkerung. Hauptursache ist eine höhere Sterbe-Rate, gegenüber einer niedrigeren Geburten-Rate. Ca. 20% des Bevölkerungsverlustes gehen auf Abwanderung zurück. [4] Dialekt und SprachgebrauchDialekt
Sorbisch
GeschichteElsterwerda gehörte bis zur Kreisreform in Brandenburg 1993 zum Landkreis Bad Liebenwerda . Ortsnamen
StadtwappenNachweislich bestimmen seit dem 18. Jahrhundert Elster und Lilie mit Beständigkeit das Siegel- und Wappenbild der Stadt Elsterwerda. Es handelt sich um ein so genanntes redendes Wappen. Von besonderer Bedeutung war die rote Farbe im Hintergrund, denn rot war die Kaiserliche Belehnungsfahne. Städte mit rotem Wappen gehörten zum Reichsregiment und waren früh mit Privilegien ausgestattet. Die Lilien gelten als ein sehr altes Symbol der Wahrheit und Vollkommenheit. Die Elster kam wahrscheinlich nur in das Wappen, weil früher oft Figuren verwandt wurden, welche zum Namen der Stadt passten. Chronik der Stadt ElsterwerdaSteinzeitVor mehr als 1.500 Jahren hatten sich auf dem Gebiet von Elsterwerda Germanen angesiedelt, welche vermutlich dem Stamm der Semnonen angehörten. Bei Grabungen auf dem Gelände des heutigen Gewerbegebiets-Ost im Jahr 1991, wurden Siedlungsüberreste entdeckt und freigelegt. Die Untersuchungen dokumentieren, dass diese Besiedlung nur etwa 50 Jahre existierte und möglicherweise bei der Völkerwanderung beendet war. Bei diesen Grabungen wurde das in Südostdeutschland bisher einzige Langhaus, nach Norden ausgerichtete Pfostenhäuser und auf nach Westen ausgerichtete Grubenhäuser entdeckt. Die Germanen hatten sich auf die Eisenverhüttung spezialisiert, um den in der Gegend vorkommenden Raseneisenstein zu verarbeiten. Es gab ein Verhüttungsfeld mit Lehmöfen, Kohlemeilern und Arbeitgruben. Weitere steinzeitliche Funde stammen aus der Zeit um 1200-1100 v.u.Z.. Diese wurden an der Schwarzen Elster gefunden. Spätmittelalter und Frühe Neuzeit970-1032 gab es vor allem in der Mark Meißen deutsch-slawische Kämpfe. In dieser Zeit kam es zur Errichtung von Kastellen und dem Bau der Elsterburgen zum Schutz der Handelsstraßen parallel zur Schwarzen Elster (Zucker- und Salzstraßen). Die Burg Elsterwerda scheint im ausgehenden 12. bzw. 13. Jahrhundert zur Sicherung des Flussübergangs errichtete worden zu sein und diente wahrscheinlich als vorgeschobener Stützpunkt der alten Burgwarte von Strehla und Boritz. 1211 gab es die erste quellenmäßige Belegung des Namen von Elsterwerda. In der ältesten Urkunde, welche bis jetzt aufgefunden wurde und in der Elsterwerda erstmalig erwähnt wird, ist die vom 14. März 1211. Es ist eine Urkunde vom Bischof von Meißen, in der eine Schenkung aufgezeichnet wird, welche Heinrich von Strehla dem Kloster Altzelle machte. Von sieben Zeugen, die diese Urkunde unterzeichnet hatten, steht an 4. Stelle Rudolfus sacertos de Elsterwerden. 1288: Erste urkundliche Erwähnung der Burg von Elsterwerda. Zur Herrschaft Elsterwerda gehörten Krauschütz, Biehla, Kotschka, Plessa, Dreska, Kraupa und Kahla. Erstmals wird die Pfarrkirche zu Elsterwerda 1311 in einem Kopialbuch erwähnt. Bis 1367 gehörten Burg und Flecken Elsterwerda dem Bistum Naumburg an. 1341 Konrad von Köckritz wird als "Herr von Elsterwerda" in einer Urkunde genannt. In den kommenden Jahren herrschten die Köckritze in der Stadt. Sie sanken auf die Stufe von Raubrittern. Nach der Entführung des Hohenleipischer Pfarrers erscheint 1509 der Herzog Herzog Georg von Sachsen mit seinem Gefolge in Elsterwerda und nimmt die Burg, sowie die Stadt ein. Da es schien, als wollten sich andere Adlige dem Landfriedensbruch der Köckritze anschließen. 1512 zwingt er die Köckritze ihren Besitz in Elsterwerda an ihn zu verkaufen. Im Jahre 1364 bekam Elsterwerda das Stadtrecht verliehen. Drei Tore und eine Pforte schlossen die Stadt in der Nacht von allem Verkehr ab, obwohl es hier nie eine Stadtmauer gegeben hat. Da die Schwarze Elster in zahlreichen Armen und Fließen, ähnlich der Landschaft im Spreewald, um die Stadt herum floss, bot dies einen sicheren Schutz, sobald die Tore geschlossen waren. Feldbau, Viehzucht, Fisch- und Krebsfang waren die Nahrungsquellen der Bürger. Das Handwerk war bis in das 18. Jahrhundert von geringer Bedeutung. Um 1539 findet die erste evangelische Taufe statt und 1547 wird nach der Durchsetzung der Reformation Magister Petrus Kezmann als Pfarrer in Elsterwerda eingesetzt. Außerdem wurden eine Knaben-und Mädchenschule wurden eingerichtet. 1547-1567 sind Haubold von Maltitz, welcher noch die Rittergüter Oelsnitz und Kotschka erwarb, und einige Zeit sein Bruder Georg von Maltitz Herren von Elsterwerda. Elsterwerda wurde 1562 von einer schrecklichen Feuerbrunst fast ganz eingeäschert. In den folgenden Jahren ist die Stadt noch viele Male dem Feuer zum Opfer gefallen. Besondere Brände vermeldet die Chronik 1621, 1696 und 1721. Im Jahre 1586 kam Sigmund von Maltitz (Kurfürstlich-Sächsischer Stallmeister und Oberforstmeister zu Annaburg in den Besitz von Elsterwerda. Nach dem Tod Siegmunds, erwarb die Familie "von Rohr" am 5. März 1612 den Besitz von den Gebrüdern Haubold und Georg von Maltitz. Unter deren Einfluss fanden größere Bauvorhaben in Elsterwerda statt. Die erste nachweisliche Karte von Elsterwerda wurde 1590 gezeichnet. Der Dreißigjährige Krieg(1618-1648) brachte für die gesamte Gegend und die Stadt Elsterwerda viel Elend und Plünderungen in der Stadt. Als Bürgermeister Nagel sich mit den Elsterwerdaer Bürgern im Schradenwald zu verbergen suchte, soll ihm durch schwedische Truppen ein ähnliches Schicksal bereitet worden sein, wie dem Bürgermeister Borßtorf aus Liebenwerda, welcher ergriffen wurde und an Pferden gebunden bei Zeischa zu Tode geschleift wurde. Die „Poststraße" führte 1627 durch Elsterwerda nach Doberlug und später nach Berlin. Um 1685 fuhr 2x wöchentlich eine Gesandtschaftspost Berlin-Elsterwerda-Dresden-Wien, der sich später eine Dragonerpost und im 18. Jh. eine Fahr-und Schnellpost zugesellte. Ausspann erfolgte im „Rautenkranz". Nachdem Freiherr Waldemar von Loewendahl den Besitz um 1708 erworben hatte, ließ er große Teile der alten Burganlage abreißen. Es entstand eine nach Osten hin offene Dreiflügelanlage mit kurzen Seitenflügeln. Dieses Bauvorhaben trieb von Loewendahl finanziell in den Ruin und er musste am 20.03.1727 den Besitz, inklusive Krauschütz und Kotschka an König August dem Starken verkaufen, welcher das Schloss zum Kammergut machte und seiner Schwiegertochter Maria Josepha von Österreich schenkte. Im Jahre 1748 war die Eröffnung des Elsterwerda-Grödel-Floßkanals. Dieser sollte den Bedarf an Holz im Raum Dresden - Meißen mittels Flößen aus den Niederlausitzer Wäldern befriedigen.Das Stammholz kam dabei über verschiedene Gräben und der Schwarzen Elster zum Holzhof in Elsterwerda, wurde hier in Scheite gespalten und dann auf Kähnen bis Meißen und Dresden getreidelt. Neuzeit1803 wurde in Elsterwerda zum ersten Mal gegen Pocken geimpft. Während des Befreiungskrieges lagerten vom 28. bis 30. September 1813 30000 Mann des Korps von Gebhard Leberecht von Blücher in Elsterwerda und Kotschka. Im gleichen Jahr zog Napoleon mit seinem Gefolge durch Elsterwerda. Nach der Durchführung der Teilung Sachsens 1815, zufolge der Bestimmungen des Wiener Kongresses, gelangt Elsterwerda vom Königreich Sachsen an den Regierungsbezirk Merseburg der preußischen Provinz Sachsen. Der ehemalige Kreis Liebenwerda entstand. Am 1. Juni 1874 wurde die Oberlausitzer Eisenbahn von Kohlfurt über Biehla bis Falkenberg (später Wittenberg) übergeben. Ein Jahr später am 2. Januar 1875 wurde der erste Spatenstich zur Elsterwerdaer-Riesaer Eisenbahn getan, bereits am 15.Oktober fuhr der erste Zug. Am 17.Juni setzte der Zugbetrieb von Dresden nach Berlin ein. Am 14. Januar 1879 wird der spätere Professor Hans Nadler geboren. Dessen Name trägt heute die kleine Galerie in der Hauptstraße. Im selben Jahr wurde das heutige Rathaus gekauft, welches sich vorher im Gebäude des heutigen Hotel Weißes Roß befand. Das Postamt am Markt 3 wurde übergeben und befand sich später in der Langestraße, aber dann ab 1905-1999 in der Elsterstraße 20. Elsterwerda gründete 1881 eine Freiwillige Feuerwehr und das erste Spritzenhaus konnte 1888 gebaut werden. Die Geräte waren nach vielen Um-und Erweiterungsbauten an der Burgstraße untergebracht. 1900 erhalten alle Haushalte elektrischen Strom und im Dezember 1901 erhellen 65-kerzige Lampen die Straßen der Stadt Elsterwerda. Am 1. April 1905 wird der erste Kindergarten ins Leben gerufen. Im Jahr 1906 erfolgte die erste Wasserabgabe durch die neue Wasserleitung von Biehla nach Elsterwerda und 1912 erbaute man die erste (110 kV)-Hochspannungsleitung Europas, welche von Lauchhammer über den Elsterdamm nach Elsterwerda und weiter entlang dem Elsterwerda-Grödel-Floßkanal über Gröditz nach Riesa führte. Einige der damaligen Fundamente kann man noch heute entlang des Kanals betrachten, siehe 110-kV-Leitung Lauchhammer-Riesa. 1913 war Baubeginn der katholischen Kirche. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde zum Gedenken an die gefallenen Soldaten des Lehrerseminars 1922 der Gedenkbrunnen am Schloss eingeweiht. Ein achttägiger Eisenbahnstreik im gleichen Jahr legte den Eisenbahnverkehr fast völlig lahm. Am 26. September 1924 überflog das Zeppelin-Luftschiff LZ 126 die Stadt und am gleichen Tag wurde die durch Friedrich von Delius konstruierte erste Abraumförderbrücke der Welt in Plessa in Betrieb genommen. 1. Arbeiterolympiade 1928 in Wien waren Sportler aus Elsterwerda und 1934 erfolgt der Bau des Holzhofbades. 1936 wird das olympische Feuer wurde durch Staffelläufer über Elsterwerda weiter nach Berlin getragen, wo am 1.-16. August die Olympischen Spiele stattfanden. Am 1. April des gleichen Jahres wurde die Molkereigenossenschaft gegründet. Am 8. Juni 1937 verstarb der Maurermeister, Ehrenbürger unbd Stadtälteste Friedrich Jage (* 1. Oktober 1850). Er schuf viele heute noch stehende Bauwerke, wie den Bahnhof, den Holzhof, die Schulen in Biehla, Hohenleipisch und Grünewalde, das Krankenhaus u.v.m. Am 19. April 1945 erlebte Elsterwerda einen Großangriff von 500 amerikanischen Großbombern, die meisten Betriebe wurden zerstört. Der Bombenangriff kostete 26 Menschen das Leben. Am 22. April zog die Rote Armee in Elsterwerda ein. Gegen 5:30 Uhr sprengte die Wehrmacht die Elsterbrücke. 1961 feierte während der Festwoche vom 24. Juni bis 1. Juli 1961 die Stadt ihr 750-jähriges Bestehen. Am 15. April 1980 konnte die Kleine Galerie dem Kulturbund übergeben werden. Die Namensgebung, Kleine Galerie „Hans Nadler", fand am 22. Mai 1982 statt. Am 6. April 1995 Brand des Rathauses, welches erst 1993-1994 renoviert wurde. Am 20. November 1997 kam es zum Brandkatastrophe auf dem Bahnhof Elsterwerda. Bei den anschließenden Löscharbeiten verunglückten zwei Feuerwehrmänner tödlich, andere wurden verletzt. Weitere historische Daten: siehe Ortsteil-Artikel, Schloss Elsterwerda und Elsterwerda-Grödel-Floßkanal PolitikStadtverordnetenversammlungDie Stadtverordnetenversammlung Elsterwerda zählt 18 Stadtverordnete und dem hauptamtlichen Bürgermeister als stimmberechtigtem Mitglied. Die Amtszeit des parteilosen Bürgermeisters, Herrn Dieter Herrchen, begann am 01.02.2002 und endet am 31.01.2010. Er gehört in der Stadtverordnetenversammlung keiner Fraktion an. Die Sitzverteilung stellt sich seit der letzten Kommunalwahl am 20. November 2003 wie folgt dar:
Die Elsterwerdaer Stadtverordnetenversammlung bildet folgende Gremien :
StadtverwaltungEhemalige Bürgermeister der StadtAnmerkung: Die vorhandenen Unterlagen zu den Bürgermeistern der Vergangenheit widersprechen sich teilweise. Es werden hier die Daten angegeben, die am wahrscheinlichsten erscheinen.
StädtepartnerschaftenVreden
Naklo nad Notecia
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Regelmäßige Veranstaltungen
KulinarischesDie einheimische Küche ist eine gesunde Mischung aus sächsischer, brandenburgischer, niederlausitzer und schlesischer Küche. Letztere dürfte vorallem durch die hohe Anzahl schlesischer Flüchtlinge nach dem zweiten Weltkrieg die Elsterwerdaer Küche stark beeinflusst haben. VereineDerzeit (2007[12]) sind in Elsterwerda ca. 95 Vereine aktiv. Darunter befinden sich 24 Sportvereine, 10 Kleingartenvereine und 3 Jugendclubs. Darüber hinaus gibt es mehrere überregional tätige Vereine, wie dem Deutschen Amateur-Radio-Club, welche durch Ihre Mitglieder bzw. Ortsverbände in der Stadt aktiv wirken. Einer der überregional bekanntesten Vereine der Stadt ist das 1953 gegründete TSC Sportensemble. Zahlreiche Sportschauprogramme, deren Höhepunkte meist die Rhönrad-Darbietungen bilden, TV-Auftritte und sogar ein DEFA-Film mit dem Titel Reiseziel Erfurt machten diesen Verein vor allem in der DDR und nach der Wende deutschlandweit bekannt[13]. Weitere Vereine der Stadt sind u.a. der SV Elster 08 Elsterwerda (Fußball), der "ESV Lok Elsterwerda e.V. (Kegeln), der Elsterwerdaer SV 94 e.V. (Volleyball, Handball, Faustball, Gymnastik) und der SV Preußen Biehla (Fußball, Kegeln, Volleyball usw.). Wirtschaft und InfrastrukturDie Stadt erhielt den Unternehmerpreis 2005 in der Kategorie „Kommune des Jahres” des Ostdeutschen Sparkassen- und Giroverbandes. Branchenschwerpunkte in Elsterwerda sind neben der Metallindustrie, die Lebensmittel-und Kunststoffindustrie, sowie die Energiebranche. Mit heute (2007) 15 Unternehmen und ca. 700 Beschäftigten ist die Metallindustrie der größte Industriezweig der Stadt[14]. VerkehrIn Elsterwerda kreuzen sich die Bundesstraßen 101 und 169. Letztere führt östlich nach Schwarzheide, wo ein Anschluss an die BAB 13 besteht. In Elsterwerda treffen die Eisenbahnstrecken aus Ruhland, Falkenberg und Riesa auf die Berlin-Dresdner Eisenbahn. Am 20. November 1997 ereignete sich im Bahnhof der Stadt das Elsterwerdaer Zugunglück, bei dem das gesamte Bahnhofsareal niederbrannte. Das MittelzentrumDie Städte Bad Liebenwerda und Elsterwerda erfüllen seit dem Jahr 1995 die Aufgaben und Funktionen eines gemeinsamen Mittelzentrums in Funktionsergänzung. Die Stadt Bad Liebenwerda erfüllt in dieser Zeit die Funktion eines Kur-, Gesundheits-, Erholungs-, Wellness- und Tourismuszentrums durch die Schaffung und Erhaltung entsprechender Einrichtungen, wie den Fontana-Kliniken , der Lausitztherme Wonnemar und dem EPIKUR-Zentrum für Gesundheit . Wichtig für diese Funktion war die Verleihung des Status einer Kurstadt. Die Stadt Elsterwerda hat die Funktion als Wirtschafts- und Schulstandort durch zahlreiche Investitionen in die gewerbliche Infrastruktur und die Schullandschaft untersetzt. Ein Belegungsgrad von 85-95 % ist in den drei Gewerbegebieten (Ost, Nord und West) erreicht. Beide Städte sind als zentrale Orte in den öffentlichen Personennahverkehr eingebunden. Durch diese Einbindung ist es möglich, dass man innerhalb von 30 Minuten alle geforderten Einrichtungen des gemeinsamen Mittelzentrums erreichen kann. Es stehen unter Anderem umfangreiche medizinische Versorgungseinrichtungen der Grundversorgung wie zum Beispiel das Krankenhaus aber auch der erweiterten Versorgung im ambulanten, stationären sowie therapeutischen Bereich zur Verfügung. Zur Fortführung der bisherigen positiven Entwicklung und Zusammenarbeit wurde am 5.1.2006 durch die Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlungen und die Bürgermeister beider Städte ein Kooperationsvertrag der Städte Bad Liebenwerda und Elsterwerda als gemeinsames Mittelzentrum in Funktionsergänzung unterzeichnet. Ansässige UnternehmenEine Reihe von Unternehmen prägten in der Vergangenheit, wie heute die Wirtschaft der Stadt.
Ehemalige Unternehmen
Medien
Medizinische Einrichtungen
Außerdem gibt es in Elsterwerda mehrere Einrichtungen für Betreutes Wohnen, vier Apotheken und zahlreiche Fach- und Hausärzte. Weitere medizinische Einrichtungen befinden sich in der benachbarten Kurstadt Bad Liebenwerda. Bildungsangebote der StadtSchulstadt ElsterwerdaIn der Schullandschaft werden derzeit in der Stadt Elsterwerda alle im Land Brandenburg möglichen Schulformen angeboten.
Außerdem bieten zahlreiche Erwachsenenbildungseinrichtungen Möglichkeiten der Aus-und Weiterbildung an. Die Kreisvolkshochschule Elbe-Elster ermöglicht auch Kurse in Elsterwerda und einmal im Monat finden Vorträge der Seniorenakademie im Elsterschloss-Gymnasium, sowie im Haus des Gastes in Bad Liebenwerda statt. StadtbibliothekDie Bibliothek verfügt über ein umfangreiches und aktuelles Angebot an: Romanen, Lexika, Fachbüchern, Sachbüchern, Kinderbüchern, Jugendbüchern, Comics, Reiseführer, Zeitschriften, Spielen, Musikkassetten, Hörspielkassetten, Sprachkassetten, Videos, CDs , CD-ROMs, DVD's und vieles mehr. Außerdem stehen zwei Internet-Arbeitsplätze zur Verfügung und es werden Bibliotheksführungen, literarische Veranstaltungen, Schriftstellerlesungen und Dia-Vorträge angeboten. Sportstätten
PersönlichkeitenEhrenbürger
Söhne und Töchter der Stadt
weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen
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