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Die Gemeinde Emmelsbüll-Horsbüll (dänisch: Emsbøl-Horsbøl, friesisch: Ämesbel-Hoorbel) entstand 1974 aus dem Zusammenschluss der beiden Dörfer Emmelsbüll und Horsbüll in der Wiedingharde. Sie hat ca. 1000 Einwohner und liegt an der Nordseeküste im Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein. GeschichteHorsbüll, heute der kleinere der beiden Orte, wurde 1231 erstmals erwähnt als Mittelpunkt der damaligen Horsbüllharde. Die Kirche ist aus dieser Zeit. Durch Sturmfluten verschwand die Horsbüllharde zu Hälfte, so dass die Horsbüller Kirche heute direkt am Deich steht. Heute liegt dahinter allerdings nicht mehr die Nordsee, sondern der Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog. Auch Emmelsbüll besitzt eine sehenswerte Kirche von 1769, die auf einem kleinen Geestrücken erbaut wurde. Der "Himmel" des Tonnengewölbes wurde in den 90er Jahren wieder freigelegt. Das Interieur stammt aus dem mittelalterlichen Vorgängerbau. Im Vorraum befindet sich ein Türsturz aus der alten Kirche mit eingeritzten Tierdarstellungen. Es handelt sich dabei eher um die in der germanischen Mythologie wichtigen Tiere Eber und Lindwurm als um eine Darstellung einer Judensau. WirtschaftIn Emmelsbüll-Horsbüll befindet sich eine Muschelfabrik. Bei der Deicherhöhung des Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koogs wurde Klei von Felder entnommen, da das Naturschutzgesetz Kleientnahme vor dem Deich nicht mehr erlaubt. Dort, wo Klei entnommen wurde, befindet sich heute eine Seenplatte, die zunehmend touristisch genutzt wird (Badestelle, Angelteich) und auch von Zugvögeln als Rastplatz angenommen wird. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
