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Ensdorf ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Amberg-Sulzbach. GeografieEnsdorf liegt in der Region Oberpfalz-Nord. Es existieren folgende Gemarkungen: Ensdorf, Garsdorf, Taubenbacher Forst, Thanheim, Wolfsbach. GeschichteDie erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahre 1028. Ausgrabungen am sog. Stephansturm, dem einzigen Rest der 1805 abgebrochenen Pfarrkirche St. Stephan, erbrachten den Nachweis einer ersten (?) Kirche des 10. Jahrhunderts. Der Turm selbst wurde nach dendrochronologischen Untersuchungen im Jahr 1075 erbaut und ist somit eines der ältesten stehenden Bauwerke der Oberpfalz. Allerdings könnte die Kirche zum heute wüst gefallenden Ort Weilenbach gehören, für den Anfang des 12. Jahrhunderts ein Diensmannengeschlecht der Sippe der Grafen von Sulzbach überliefert ist. Weilenbach ist im heutigen Ort Ensdorf aufgegangen. Ensdorf gehörte bis zur Säkularisation 1802 zum 1121 durch Bischof Otto v. Bamberg gegründeten Kloster Ensdorf, einem der ältesten Klöster der heutigen Oberpfalz. Der Ort war zwar Teil des Kurfürstentums Bayern, bildete aber eine geschlossene Hofmark, deren Sitz das Kloster war. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Seit dem Jahr 1920 haben sich die Salesianer Don Boscos im ehemaligen Benediktinerkloster niedergelassen. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden
gezählt. PolitikBürgermeister ist Karl Roppert (CW/BFW). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 768 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 87 T€. WappenDas Wappen wird seit 1928 geführt. Amtliche Wappenbeschreibung"In Silber ein roter Zickzackbalken zwischen drei (2:1) blauen Lilien." Bedeutung der SymboleEs verweist auf das Kloster Ensdorf, welches den Wittelbacher Zickzackbalken im Wappen führte. Die drei Lilien sind dem Wappen der Grafen von Kastl-Sulzbach entnommen und erinnern an Heilika, die Klostergründerin. Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 67 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 729. Im verarbeitenden Gewerbe gab es drei Betriebe, im Bauhauptgewerbe drei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 74 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.966 ha, davon waren 1.690 ha Ackerfläche und 273 ha Dauergrünfläche. Vereine
BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
Hauptschule Ensdorf: Seit Beginn des Schuljahres 2005/2006 gibt es für die Schulen Ensdorf und Rieden eine neue Regelung. Alle Schulkinder der Jahrgäng 1 - 4 besuchen nicht mehr die Grund- und Teilhauptschule 2 in Ensdorf, sondern wechselten zur Grund- und Teilhauptschule 1 nach Rieden, jetzt nur noch Grundschule Rieden. Die Jahrgänge 5 und 6, die bisher noch in Rieden untergebracht waren, wechselten zur Hauptschule Ensdorf. Jetzt sind die Klassen 5 - 9 in der Hauptschule Ensdorf untergebracht. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
