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Die Gemeinde Erfde (dänisch: Ervde) liegt auf einer Geestinsel im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. GemeindegliederungIn ihrer heutigen Form besteht die Gemeinde seit 1971. Das an der Eider gelegene Bargen, Ekel, Erfderfeld, Grevenhorst und Scheppern befinden sich ebenfalls im Gemeindegebiet. Erfde ist nicht nur der südlichste ländliche Zentralort im Kreisgebiet, sondern auch die größte Gemeinde im Amt Stapelholm. GeschichteDie Geestinsel, auf der Erfde liegt, ist eine Altmoräne, die während der Eiszeit von Schmelzwasser umströmt war. Durch das Steigen des Grundwasserspiegels nach der Eiszeit befinden sich heute viele Moore und Feuchtgebiete im Umkreis. Auf der Geestinsel wurden sehr alte Gegenstände gefunden, die darauf hindeuten, dass sie bereits um 2800 v. Chr. Besiedelt war. Die St.-Marien-Magdalenen-Kirche im Ortszentrum wurde im 12. Jahrhundert als romanische Feldsteinkirche errichtet. In der Kirche befindet sich ein Schiffsmodell, das an die Schifffahrt auf der Eider erinnert. Da die Treene 1570 bei Friedrichstadt abgedämmt wurde, veränderte sich der Wasserhaushalt der Region und die Region um Erfde wurde noch bis 1935 bei Sturmfluten unter Wasser gesetzt. Der Ort Erfde wurde zweimal von großen Bränden heimgesucht. Dabei wurden 1698 42 Gebäude und das Pastorat zerstört, bei einem Feuer 1768, das sogar drei Tage lang andauerte fast das ganze Dorf. Im Ort befindet sich eine der für die Landschaft Stapelholm typischen Bauernglocken, mit der der Bauernvogt die Einwohner zu Versammlungen oder zum Verdingen von Arbeit gerufen hat. Bei Gefahr dienten die Glocken als Warnsignal. WirtschaftDie Gemeinde ist vorwiegend landwirtschaftlich geprägt und weist als ländlicher Zentralort gleichzeitig ein reichhaltiges Gewerbe- und Dienstleistungsangebot auf. An der Eider gibt es jedoch auch einige touristische Nutzungen. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
