
|
Erlbach ist eine Gemeinde im Vogtlandkreis des Freistaates Sachsen. GeographieDer Ort ist Teil des Landschaftsschutzgebietes „Oberes Vogtland” und liegt im Gebiet des Naturparkes Erzgebirge/Vogtland, direkt an der Grenze zu Tschechien. Seine Mittelgebirgslandschaft ist durch die Ausläufer des Elstergebirges und den Schwarzbach geprägt. Nördlich erhebt sich der Hohe Brand (805 m), und im Osten der 773 m hohe Vysoky kámen (Hohe Stein), der schon in Tschechien liegt. GeschichteDas Gebiet, in dem Erlbach heute liegt, wurde ab 1150 von oberpfälzischen Bauern als Waldhufendorf besiedelt, doch erst 1303 urkundlich erwähnt. 1378 wird es als „Erlebach”, das heißt „die Siedlung am erlenreichen Bach” bezeichnet. Eingemeindungen und NachbargemeindenErlbach setzt sich aus verschiedenen Ortsteilen zusammen. Dies sind einerseits Erlbach selbst und die Ortsteile Gopplasgrün, Eubabrunn und Wernitzgrün, sowie Hetzschen, Lindenhöhe und Landesgemeinde. Seine Nachbargemeinden sind im Uhrzeigersinn, von Osten beginnend: in der Tschechischen Republik Luby (Horni Luby), Kraslice (Kámen und Pocátky), dann im Vogtlandkreis Markneukirchen (Wohlhausen), Schöneck/Vogtl. und Zwota. Im Ortsteil Wernitzgrün liegt der nur für Fußgänger und Radfahrer geöffnete Grenzübergang zur Tschechischen Republik nach Luby (Schönbach). ReligionenDie Bevölkerung ist mehrheitlich evangelisch, wobei im Ort auch eine evangelische Kirche unterhalten wird, zu welcher eine eigene Pfarrei und ein Friedhof gehören. Im Nachbarort Markneukirchen befinden sich jedoch auch eine katholische Kirche und ein Zentrum der Zeugen Jehovas. Tourismus, Kultur und SehenswürdigkeitenErlbach ist ein staatlich anerkannter Erholungsort und verfügt über weitreichende Waldgebiete, weshalb es sich touristisch vor allem in den Bereichen Wintersport und Wanderurlaub engagiert. Es stellt jedoch auch einen Teil des Musikwinkels dar und beheimatet neben einigen Musikinstrumentenbauern auch den „1. Vogtländischen Gitarrenförderverein Erlbach e. V.”, welcher zahlreiche Konzerte und Workshops organisiert, unter anderem das Zupfinstrumentenfestival „Gitarre und Natur” (Weblinks). Der Ort verfügt zudem über zwei Museen, das „Obervogtländische Dorfmuseum”, ein Doppelstubenblockhaus aus dem Jahre 1726, und das „Vogtländische Freilichtmuseum Eubabrunn” . Im Ortsteil Eubabrunn ist in letzten Jahren eine Kultur-Begegnungsstätte entstanden. Bekannte Erlbacher
Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
