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Espenhain ist eine Gemeinde im Landkreis Leipziger Land in Sachsen. Sie ist Teil der Verwaltungsgemeinschaft Rötha. Geografie und VerkehrGeografische LageEspenhain liegt in der Leipziger Tieflandbucht ca. 20 km südlich von Leipzig und 8 km nördlich von Borna, mitten im neuerschlossenen Leipziger Neuseenland. Die B 95 führt vierspurig durch die Gemeinde. Die A 38 ist ca. 12 km entfernt. NachbargemeindenIn unmittelbarer Nähe von Espenhain befinden sich die Orte Rötha, Borna und Dreiskau-Muckern. OrtsgliederungDie Gemeinde Espenhain teilt sich im wesentlichen in den alten Ortskern, genannt „das Dorf”, in die Siedlung, das Neubaugebiet, das Anfang der 60er Jahre den Beschäftigten des VEB BKK Espenhain als Wohnraum diente, und die Ortsteile Dahlitzsch, Kömmlitz, Mölbis, Oelzschau und Pötzschau. PolitikOrtspartnerschaftenDie Gemeinde Espenhain unterhält mit der Schwäbischen Gemeinde Wolfschlugen eine Ortspartnerschaft. KulturSportIm Jahr 1991 wurde in Espenhain der „SV Espenhain 91” gegründet. Der Verein ging aus der Betriebssportgemeinschaft „Aktivist Espenhain” hervor. Die Fußballer der BSG spielten in der DDR jahrelang in der Liga (zweithöchste Spielklasse), die Kegler des Vereins sogar in der höchsten Spielklasse der DDR, der Sonderliga. Mit Manfred Uhlmann stellte die „BSG Aktivist Espenhain” einen Weltmeister im Kegeln. Regelmäßige VeranstaltungenAuf dem Gelände des Industrie- und Gewerbegebietes befindet sich die alte Hauptwerkstatt des VEB BKK Espenhain. Diese Werkstatt wird heute von TDE (Technische Dienste Espenhain) als Werkstatt und Produktionsstätte genutzt. In dieser Werkstatt findet jährlich am Jahresende ein Weihnachtskonzert statt. Diese Veranstaltung hat einen festen Platz in den Terminkalendern von Kulturliebhabern der Region. SehenswürdigkeitenKeine. Wirtschaft und InfrastrukturAuf dem Territorium des ehemaligen VEB BV Espenhain, zu DDR-Zeiten einer der größten Braunkohle verarbeitenden Betriebe der DDR, befindet sich jetzt ein Industrie- und Gewerbegebiet. Am 8. September 2004 wurde in Espenhain das damals größte Solarstromkraftwerk der Welt (Solarkraftwerk Espenhain Spitzenleistung: 5 Megawatt) in Betrieb genommen. Im Ortsteil Thierbach befand sich ein Braunkohle-Kraftwerk mit einem 300 Meter hohen Kamin, der inzwischen, wie auch die Kühltürme, abgerissen wurde (Koordinaten: 51° 10' 6" N, 12° 30' 44" O). BildungIn Espenhain befindet sich eine Grundschule. Sie ist im Gebäude der ehemaligen Polytechnischen Oberschule „Hugo-Joachim” untergebracht. Auf dem Gebiet des ehemaligen VEB BV Espenhain befindet sich das Berufliche Gymnasium Espenhain. PersönlichkeitenSöhne und Töchter der GemeindeChristoph Heinrich Zeibich (1677–1748), lutherischer Theologe, geboren in Mölbis Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
