Ettringen in Rheinland-Pfalz


Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Mayen-Koblenz
Verbandsgemeinde: Vordereifel
Koordinaten: 50° 22′ N, 7° 13′ O
Höhe: 400 m ü. NN
Fläche: 9,16 km²
Einwohner: 2852
Bevölkerungsdichte: 311 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56729
Vorwahl: 02651
Kfz-Kennzeichen: MYK
Gemeindeschlüssel: 07 1 37 025
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Kelberger Straße 26
56727 Mayen
Webpräsenz: www.ettringen-eifel.de
Ortsbürgermeister: Gerd Heilmann (CDU)
Lage der Gemeinde Ettringen im Landkreis Mayen-Koblenz

Ettringen ist eine Ortsgemeinde in der Eifel in der Nähe von Mayen. Sie liegt zwischen den Bergen Hochsimmer, Hochstein und Bellerberg.

Auf dem Ettringer Hausberg Hochsimmer (587,90 m ü. NN) steht ein Aussichtsturm, von dem aus bei passendem Wetter sogar der Kölner Dom zu sehen ist. Der Hochstein (562,50 m ü. NN) ist durch die sagenumwobene Genovevahöhle bekannt. Der Bellerberg (427,50 m ü. NN) ist wegen seiner Kraterlandschaft sehenswert.

Ettringit, ein Mineral vulkanischen Ursprungs, ist nach seinem Fundort Ettringen benannt.

Geschichte

  • Bodenfunde weisen auf eine Besiedlung bis in die Zeit der Römer und Kelten zurück.
  • 1189 wird Ettringen erstmals erwähnt, und zwar im Zusammenhang mit einem Heinrich von Ethrich (Ettringen), einem der Vögte des Hofes Brodenheim (in einer Urkunde des Kölner Erzbischofs Philipp I. von Heinsberg betreffend einen Vertrag des Abtes Heinrich von St. Pantaleon in Köln mit den Vögten dieses Hofes).
  • 1366 wird erstmals urkundlich ein Pfarrer von Ettringen, nämlich Pfarrer Winand, genannt.
  • Im Mittelalter war Ettringen eines der 14 Dörfern der Pellenz
  • Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Erzbergbau und Steinindustrie (Basaltlava und Tuffstein).

Sehenswürdigkeiten

  • Basaltlava-Grubenfelder und Tuffsteingruben auf der L 82.
  • Die Historische Lay, wo vor 200.000 Jahren einer der drei Lavaströme des Vulkans Bellerberg entlang floss, ist in das Vulkanpark-Projekt des Landkreises Mayen-Koblenz aufgenommen worden. Zu sehen sind bis zu 30 m tiefe Abbaugruben (Lay), Basaltsäulen und alte Elektrokräne (Layenkräne). Die Basaltwände werden von Kletterern genutzt; eine Sektion des Deutschen Alpenvereins betreut das Gelände.

Bilder




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Informationsportal über Ettringen in Rheinland-Pfalz - 24.5.2012