Ettringen in Bayern


Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Unterallgäu
Koordinaten: 48° 6′ N, 10° 39′ O
Höhe: 581 m ü. NN
Fläche: 41,52 km²
Einwohner: 3335
Bevölkerungsdichte: 80 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86833
Vorwahl: 08249
Kfz-Kennzeichen: MN
Gemeindeschlüssel: 09 7 78 137
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Siebnacher Str. 1
86833 Ettringen
Webpräsenz: www.ettringen.de
Bürgermeister: Robert Sturm (CSU/SPD/Parteilose)

Ettringen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Unterallgäu.

Geografie

Ettringen liegt in der Region Donau-Iller, beidseitig der Wertach (Fluss). Der größere Teil der Siedlung befindet sich jedoch westlich der Wertach.

Ausdehnung des Gemeindegebietes

Das Gemeindegebiet besteht aus den Gemarkungen Ettringen, Siebnach und Traunried.

Zu Ettringen gehören unter anderem die Orte Aletshofen, Forsthofen, Höfen, Oberhöfen, Siebnach und Traunried.

Geschichte

Ettringen gehörte der Herrschaft Schwabegg des Kurfürstentums Bayerns. Die Herrschaft gehörte seit 1705 zu den kurbayerischen Stammlanden. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 2.919, 1987 dann 2.993 und im Jahr 2000 3.468 Einwohner gezählt.

Politik

Bürgermeister ist Robert Sturm (CSU/SPD/Parteilose).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 5.820 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 4.544 T€.

Wappen

Beschreibung: In Silber schräg gekreuzt ein wachsender roter Abtstab und ein wachsendes schwarzes Grabscheit, unten überdeckt mit einem blauen Wellenbalken.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Über dem Ettringer Ortsteil Siebnach liegt auf dem Buchberg der hochmittelalterliche Burgstall Siebnach.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 18, im produzierenden Gewerbe 716 und im Bereich Handel und Verkehr 86 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 67 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1.146. Im verarbeitenden Gewerbe gab es fünf, im Bauhauptgewerbe elf Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 100 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2.647 ha, davon waren 1.604 ha Dauergrünfläche.

Verkehr

Seit 2005 besitzt Ettringen eine Umgehungsstraße, die den Ort vom Durchgangsverkehr entlastet. Die Staudenbahn wurde nach Markt Wald nicht mehr in Betrieb genommen, doch findet von Ettringen bis Türkheim-Bahnhof dennoch Güterverkehr statt. Für die Papierfabrik wurde eigens eine neue Wertachbrücke gebaut.

Bildung

Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:

  • Kindergarten: 141 Kindergartenplätze mit 94 Kindern
  • Volksschule: 1 mit 26 Lehrern und 432 Schülern



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Informationsportal über Ettringen in Bayern - 24.5.2012