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Feldkirchen-Westerham ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Rosenheim. GeographieFeldkirchen-Westerham ist die westlichste Gemeinde des Landkreises Rosenheim und liegt im Mangfalltal an der Mangfall im bayerischen Voralpenland.
Die Gemeinde liegt im Grundmoränengebiet des Inn-Gletschers und weist Endmoränen in Form des Aschbacher Bergs im Westen und des Irschenbergs im Süden auf. Ortsteile in der Gemeinde sind Altenburg, Aschbach, Aschhofen, Ast, Buchberg, Elendskirchen, Eutenhausen, Feldkirchen, Feldolling, Großhöhenrain, Haag, Hammer, Hofberg, Hohenfried, Holzklas, Irnberg, Kleinhöhenrain, Krügling, Kugelloh, Lenzmühle, Loherberg, Mühlberg, Mühlholz, Neuhaus, Niederstetten, Oberaufham, Oberlaus, Oberreit, Oberstetten, Oberwertach, Oed, Percha, Pups, Reisachöd, Ried, Riedbichl, Schnaitt, Schöffleiten, Schwaig, Stadlberg, Staudach, Sterneck, Thal, Unteraufham, Unterlaus, Unterreit, Unterwertach, Vagen, Walpersdorf, Weidach und Westerham. Partnerschaftsgemeinden sind Jallais in Westfrankreich und Jenesien in Südtirol. WappenbeschreibungDas Wappen ist senkrecht unterteilt: links befindet sich ein goldener Falke mit rotem Halsband auf blauem Grund, rechts ein schwarzer Sparren auf weißem Grund. Im unteren Viertel zieht sich ein goldener Wellenbalken über die gesamte Breite des Wappens. Das Falkenmotiv stammt aus dem Wappen des Grafen Neuburg-Falkenstein, der Sparren aus dem Siegelwappen der Ortsadelfamilie von Westerham. Der Wellenbalken symbolisiert die Mangfall, die wesentlich die Landschaft prägt. Das Wappen wurde ursprünglich 1964 als Wappen der Gemeinde Vagen vom damaligen Bürgermeister Max Reitner eingeführt. Bei der Gemeindegebietsreform 1972 wurde das Vagener Wappen unverändert für die neu zusammengeschlossene Gemeinde Feldkirchen-Westerham übernommen. GeschichteAus Funden eines Steinbeils, von Klingen und Schabern ist eine Besiedelung in der Jungsteinzeit (5000- 3200 v. Chr.) zu schließen. Um 500 v.Chr. siedelten eingewanderte keltische Stämme an Mangfall und Leitzach. Aus der römischen Kaiserzeit (15 v. Chr - 480 n. Chr.) konnte man westlich von Percha ein Teilstück der Römerstraße Via Julia von Augsburg nach Salzburg nachweisen. Die Wallanlage "Birg" nördlich von Kleinhöhenkirchen stammt aus der Zeit der Ungarneinfälle (9.-10. Jhd). Erste bekannte schriftliche Zeugnisse stammen aus dem Jahre 795. Im Kloster St. Emmeram zu Regensburg forderte Bischof Atto von Freising vom Tegernseer Abt Meginhart unter anderem den Zehnt der Feldkirchener Kirche zurück. Im Jahr 1634 wütete die Pest in der Gemeinde, bei der in Feldkirchen 58, in Westerham 156, in Feldolling 48 Personen starben; auch die anderen Ortsteile hatten große Verluste zu beklagen. Daran erinnern heute noch die Pestsäulen in Westerham, Feldolling und Aufham. Seit 1739 verkehrte die Thurn und Taxissche "reitende Post" auf der alten Salzstraße von Bad Reichenhall nach München durch Feldkirchen, seit 1769 die "fahrende Personenpost". Mit dem zweiten Gemeindeedikt wurde Feldkirchen am 17. Mai 1818 zu einer politischen Gemeinde. Zu dieser Zeit standen in Feldkirchen neben der Kirche mit den Wirtschaftsgebäuden 15 weitere Anwesen und ein Salzstadel. Die Wirtschaft lebte vor allem von der gut befahrenen Salzstraße. Von 1876 bis 1987 hatte Feldkirchen-Westerham eine eigene Brauerei. Das heutige Feldkirchen-Westerham ist ein Zusammenschluss der früher selbständigen Gemeinden Vagen/Westerham, Feldkirchen und Höhenrain, die seit der Auflösung des Landkreises Bad Aibling im Jahre 1972 zum Großlandkreis Rosenheim gehören. Vagen kam 1972, Höhenrain 1978 zur Gemeinde. Während Vagen die Vorwahl Bruckmühls behielt (08062), wurde im Zuge der Postleitzahlen-Neuorganisation 1993 die PLZ von Feldkirchen-Westerham (83620) zugewiesen. Sehenswürdigkeiten
Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrDie Gemeinde ist über den Bahnhof Westerham an die Mangfalltalbahn angeschlossen. Ansässige Unternehmen
Bildung
Sonstige Einrichtungen
PersönlichkeitenEhrenbürger
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