Ferdinandshof in Mecklenburg-Vorpommern


Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Uecker-Randow
Amt: Torgelow-Ferdinandshof
Koordinaten: 53° 39′ N, 13° 53′ O
Höhe: 8 m ü. NN
Fläche: 47,20 km²
Einwohner: 3068
Bevölkerungsdichte: 65 Einwohner je km²
Postleitzahl: 17379
Vorwahl: 039778
Kfz-Kennzeichen: UER
Gemeindeschlüssel: 13 0 62 014
Adresse der
Amtsverwaltung:
Bahnhofsstr. 2
17358 Torgelow
Webpräsenz: www.ferdinandshof.de
Bürgermeister: Gerold Seidler
Lage der Gemeinde Ferdinandshof im Landkreis Uecker-Randow

Ferdinandshof ist eine Gemeinde im Landkreis Uecker-Randow im Osten Mecklenburg-Vorpommerns. Sie wird vom Amt Torgelow-Ferdinandshof mit Sitz in Torgelow verwaltet.

Geografie

Die Gemeinde Ferdinandshof liegt zwischen der Ueckermünder Heide und der Friedländer Großen Wiese in einem ausgedehnten Flachlandgebiet. Mehrere Entwässerungsgräben dieses ehemaligen Moorgebietes (Landgraben, Fleethgraben) vereinigen sich bei Ferdinandshof, das Wasser gelangt über die ausgebaggerte Zarow in das Stettiner Haff.

Zu Ferdinandshof gehören die Ortsteile Aschersleben, Blumenthal, Louisenhof und Spengersfelde.

Geschichte

Im Jahr 1705 wurde mit der Errichtung einer Glashütte begonnen. Scharmützelhütte, wie der Ort damals hieß, war nach der Kirchweihe 1726 Mittelpunkt des noch äußerst dünn besiedelten Gebietes. Ab 1736 wurde die Kolonisation vom Generalpächter der Ämter Ueckermünde und Torgelow Christoph Ludwig Henrici forciert. Ein Jahr später erhielt das Vorwerk den Namen Ferdinandshof. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges bestand in Ferdinandshof ein Remontedepot, das vom Preußischen Kriegsministerium eingerichtet wurde.

1863 wurde die Gemeinde an das Eisenbahnnetz angeschlossen (Strecke Berlin – Stralsund). In den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts arbeitete im Ort eine Eisengießerei, eine Mühle und ein Sägewerk. Anfang der 1960er Jahre entstanden große staatliche landwirtschaftliche Betriebe. Von 1958 bis 1962 wurde im Rahmen des sogenannten Jugendobjekts "Friedländer Große Wiese" weite Teile dieses Sumpfgebietes trockengelegt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

In einem Neubaugebiet im Zentrum des Ortes (Bartelstr. 1) wurde 1995 die Heimatstube Ferdinandshof eröffnet. Hier wird das bäuerliche Leben vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis in die 1980er Jahre anhand zahlreicher charakteristischen landwirtschaftlichen Geräte gezeigt. Seit 2002 befindet sich die Heimatstube Ferdinandshof in der "Alten Schule" (Schulstr. 4). Vom 28. bis 31. Juli 2006 fand in Ferdinandshof die 300-Jahrfeier statt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Ansässige Unternehmen

Neben den landwirtschaftlichen Betrieben gibt es heute in Ferdinandshof mehrere Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe.

Verkehrsanbindung

Die Gemeinde liegt an der B 109 (Berlin - Greifswald) sowie an der Bahnlinie Berlin - Stralsund.




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Informationsportal über Ferdinandshof in Mecklenburg-Vorpommern - 24.5.2012