
|
Finningen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Dillingen a.d.Donau und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Höchstädt an der Donau. GeographieFinningen liegt in der Region Augsburg. Es existieren folgende Gemarkungen: Mörslingen, Oberfinningen, Unterfinningen. GeschichteFinningen gehörte zum Reichsstift Kloster Sankt Ulrich und Afra Augsburg. Der Ort war Teil des Kurfürstentums Bayern und bildete eine geschlossene Hofmark, die 1803 mit dem Stift aufgehoben wurde. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.317, 1987 dann 1.402 und im Jahr 2000 1.574 Einwohner gezählt. PolitikDer Gemeinderat hat 12 Mitglieder. Bei der Kommunalwahl 2002 entfielen auf die Mörslinger Liste und die Christliche Wählervereinigung jeweils sechs Mandate. Bürgermeister ist seit 1990 Josef Häusler (Christliche Wählervereinigung/Mörslinger Liste) Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 668 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 104 T€. WappenDie Wappenbeschreibung lautet: Unter schwarzem Schildhaupt, darin nebeneinander drei sechsstrahlige goldene Sterne, in Gold ein blaues Einhorn. Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 109 und im Bereich Handel und Verkehr 16 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 29 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 601. Im verarbeitenden Gewerbe und im Bauhauptgewerbe gab es jeweils drei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 58 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.385 ha, davon waren 1.123 ha Ackerfläche und 261 ha Dauergrünfläche. BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
