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Flieth-Stegelitz ist eine Gemeinde im Landkreis Uckermark in Brandenburg). Die Gemeinde wird vom Amt Gerswalde mit Sitz in der gleichnamigen Gemeinde verwaltet. Sie entstand am 31. Dezember 2001 aus dem Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden Flieth und Stegelitz. GeografieDie Gemeinde Flieth-Stegelitz im Nordosten Brandenburgs liegt in der eiszeitlich geprägten Hügel- und Seenlandschaft der Region Uckermark. Zum Gemeindegebiet, das vollständig im Naturpark Uckermärkische Seen liegt, gehört der Südteil des Oberuckersees, der von der Ucker durchflossen wird. Das hügelige Gebiet erreicht nahe dem Ortsteil Hessenhagen 100 m ü. NN. Im Süden hat die Gemeinde einen Anteil am Suckower Forst, einem ausgedehnten Waldgebiet, das sich bis an die nördlichen Ausläufer der Schorfheide erstreckt. Die nächstgelegenen Städte sind Prenzlau, Angermünde und Templin. Gemeindegliederung
GeschichteGemeindeteil Flieth1269 taucht der Ort als "Vlete" in einer Urkunde auf. Aus dieser Zeit stammte die Fliether Kirche, die bei einen Bombenangriff 1945 bis auf die Umfassungsmauern und eine von 3 Glocken zerstört wurde. Das Dorf war bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts im Besitz der Familie von Stegelitz, danach herrschten die von Arnims bis 1928 über das nun "Fleyth" genannte Bauerndorf. Große Teile des relativ wohlhabenden Dorfes wurden un den Wirren des Dreißigjährigen Krieges vernichtet. Die Wiederbesiedlung erfolgte sehr langsam und war erst 150 Jahre nach dem Ende des Krieges vollendet. Das nach der Bodenreform 1946 aufgeteilte Land ging später in Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften auf, die lange das Gemeindeleben prägten. Gemeindeteil StegelitzWie Flieth 1269 erstmals urkundlich erwähnt, geht der Ortsname wahrscheinlich auf den Gründer Heinrich von Stegelitz zurück. Ab dem Ende des 15. Jahrhunderts wechselte die Herrschaft des Dorfes mehrfach. Nach dem Dreißigjährigen Krieg war Stegelitz eine Wüstung und wurde in den folgenden Jahrzehnten allmählich neu besiedelt. 1734 - inzwischen wurden 301 Einwohner gezählt - gehörte das Gutsdorf zum Besitz der Familie von Arnim. Es gab damals neben einer Schäferei, einer Försterei sowie dem Dorfkrug eine Wind- und eine Wassermühle (am Mühlengraben - die eigentliche obere Ucker). Auch einige Handwerker waren in Stegelitz ansässig (Leinenweber, Maurer, Zimmerleute, Schmied, Sattler und Schneider). Kurz vor Kriegsende 1945 wurde das Gutsgebäude in Brand geschossen, Scheunen, Stall- und Wirtschaftsgebäude wurden wie auch die Kirche und die Schule stark beschädigt. 1991 wurde die 1786 erbaute Schule geschlossen. Im 2 km südwestlich von Stegelitz gelegenen Wohnplatz Hessenhagener Mühle siedelten sich 1948 Kriegsflüchtlinge an. Sie gruben sich Erdlöcher aus Mangel an Baumaterial. Die alteingessenen Bewohner der Gegend nannten die Siedlung Afrika. Später wurden dort drei Fachwerkhäuser gebaut, die auch heute noch stehen. weitere Gemeindeteile
VerkehrsanbindungMit der Anschlussstelle Pfingstberg (Bundesautobahn 11 Berlin - Stettin) ist Flieth-Stegelitz gut an das überregionale Straßennetz angeschlossen. Im Nachbarort Wilmersdorf (Ortsteil der Stadt Angermünde) befindet sich der nächste Bahnhof (Bahnlinie Berlin - Prenzlau - Stralsund). Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
