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Geografie und VerkehrFockbek liegt direkt westlich von Rendsburg an der Abgabelung der Bundesstraße 202 von der Bundesstraße 203. Der fischförmige Fockbeker See (auch Armensee) liegt im Gemeindegebiet. GeschichteDer Ort, durch den der Ochsenweg führte, wurde 1196 erstmals als Fokabikre urkundlich erwähnt. Dorfsage und WappenFockbeks Sage handelt vom Aalversuper (plattdeutsch für Aal-Ersäufer oder Aal-Ertränker). Der Erzählung zu Folge wollten die Dorfbewohner im Fockbeker See Heringe züchten, wofür sie auf dem Rendsburger Markt gekaufte Salzheringe in den See schütteten. Als sie im darauf folgenden Jahr das Seewasser abließen, um die Früchte ihrer Bemühungen zu ernten, fanden sie keinen einzigen Hering mehr, sondern nur einen Aal, der sich im Schlamm räkelte. Die Fockbeker schlossen daraus, dieser Aal habe all die Heringe aufgefressen. Im Zuge der Beratungen über die grausamste mögliche Strafe für den „Übeltäter” plädierte ein Dorfbewohner, der einmal beinahe ertrunken wäre, dafür, den Aal zu ertränken (plattdeutsch: versupen). Gesagt, getan: Sobald der See wieder gefüllt war, wurde der Aal an der tiefsten Stelle ins Wasser geworfen. Als er sich in den Fluten wand, kommentierten die Fockbeker: „Sieh an, wie er sich quält!” und „Er ertrinkt! Er ertrinkt!”; auf plattdeutsch: „He versupt! He versupt!”, daher „De Aalversuper”. Um sich die Stelle zu merken, wo sie den Aal ertränkt hatten, machten sie sich eine Kerbe an der entsprechende Seite des Bootes. Das Dorfwappen stellt demzufolge einen Aal dar, der einen Hering verfolgt, umgeben von stilisiertem Wasser. Das Wappen ist in den Landesfarben von Schleswig-Holstein koloriert. BildungIn Fockbek gibt es eine Grund- und Hauptschule sowie eine Realschule. WirtschaftIn Fockbek befinden sich die Hobby-Wohnwagenwerke, die der größte Wohnmobilhersteller in Europa sind. PolitikVon den 20 Sitzen in der Gemeindevertretung haben die SPD und die CDU seit der Kommunalwahl 2003 je neun Sitze, die Wählergemeinschaft UWF hat zwei. Die SPD stellt auch den amtierenden Bürgermeister Pierre Gilgenast. PartnergemeindeSeit 1990 besteht eine Partnerschaft zu Mirow in Mecklenburg-Vorpommern. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
