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Forchtenberg ist eine Stadt im Hohenlohekreis, Baden-Württemberg, am Mündungsort der Kupfer in den Kocher. GeografieStadtgliederungForchtenberg besteht aus den Ortsteilen Forchtenberg, Sindringen, Ernsbach, Wohlmuthausen und Muthof. Auch die Wohnplätze Büschelhof, Haberhof, Hohensall, Metzdorf, Orbachshof, Rauhbusch, Schießhof, Schleierhof und Schwarzenweiler sowie viele Aussiedlerhöfe gehören zu Forchtenberg. GeschichteForchtenberg wurde erstmals 1298 urkundlich erwähnt. Es wurde ca. 70 Jahre früher durch den Grafen Konrad von Dürn durch den Bau der Burganlage gegründet. Relativ früh entstand der Ort Forchtenberg unterhalb der Burganlage. Der Name ist aus der Umschreibung "vor dem Berg" entstanden. Mit dem Aussterben der Grafen von Dürn fiel die Stadt an Hohenlohe. Als Folge des Reichsdeputationshauptschlusses fielen die hohenlohischen Lande 1806 an das Königreich Württemberg. Forchtenberg wurde dabei dem Oberamt Öhringen (ab 1938: Landkreis Öhringen) zugeordnet. 1926 erhielt der Ort mit der Kochertalbahn einen Bahnanschluss nach Waldenburg, was zu einem wirtschaftlichen Aufschwung führte. Mit der Kreisreform 1972 kam der Ort zum neuen Hohenlohekreis. 1981 wurde der Personenverkehr auf der Kochertalbahn eingestellt. GemeindereformAm 1. Dezember 1971 wurde Wohlmuthausen nach Forchtenberg eingemeindet. Am 1. Januar 1972 schlossen sich die Städte Forchtenberg und Sindringen mit den Gemeinden Ernsbach und Muthof zur neuen Stadt Forchtenberg zusammen. OrtsteileSindringenSindringen wurde erstmals 1323 urkundlich erwähnt, als die Herren von Weinsberg dem Ort die Stadtrechte verliehen. Obwohl zuvor die Reformation eingeführt worden war, fiel die Stadt im 16. Jahrhundert an die katholische Linie Hohenlohe-Waldenburg-Bartenstein. Aufgrund militärischer Unterstützung von außen konnten die Sindringer ihrer protestantischen Konfession treu bleiben. PolitikBürgermeister
WappenDas Wappen zeigt auf rotem Grund eine silberne, geflügelte, gepanzerte Figur (St. Michael) in Kampf mit einem ebenfalls silbernen Drachen. Wirtschaft und InfrastrukturForchtenberg ist ein Weinbauort, dessen Lagen zur Großlage Kocherberg im Bereich Kocher-Jagst-Tauber gehören. VerkehrAls wichtigste Verkehrsverbindung wird Forchtenberg in Ost-West-Richtung von der Kochertalstraße erschlossen. Des Weiteren gibt es Straßenverbindungen zwischen den Ortsteilen und zu den Nachbargemeinden. Die Stadt ist über einige Buslinien des Nahverkehr Hohenlohe (NVH) mit den Mittelzentren Öhringen und Künzelsau sowie den Nachbarorten verbunden. BildungseinrichtungenForchtenberg verfügt über eine Grund- und Hauptschule. Im Ortsteil Ernsbach besteht eine eigenständige Grundschule. Kindergärten bestehen im Hauptort Forchtenberg sowie in den Ortsteilen Sindringen und Ernsbach. Freizeit- und SportanlagenIn Forchtenberg, Ernsbach und in Sindringen (Limeshalle) gibt es städtische Sport- und Mehrzweckhallen. Darüber hinaus werden die alten Turnhallen von Forchtenberg und Sindringen von Vereinen getragen und dienen regelmäßig sportlichen und kulturellen Veranstaltungen. Kultur und SehenswürdigkeitenAußer in den Forchtenberger und Sindringer Turnhallen finden auch in der städtisch getragenen Ernsbacher Kelter kulturelle Aktivitäten statt. Die Ernsbacher Kelter hat weitestgehend auch die Funktion einer Stadthalle übernommen. KleinkunstFür kulturelle Aktivitäten zeichnet seit 10 Jahren die Kulturinitiative Sindringen e.V. (KIS) verwortlich. Hochkarätige Jazz- und Bluesabende, Kabarett wie Christoph Sonntag und EURE MÜTTER sowie der legendäre Irische Abend sind wiederkehrende Elemente im Jahresreigen. BauwerkeForchtenberg hat eine mittelalterliche Altstadt mit teilweise erhaltener oder wiederaufgebauter Stadtmauer. Über dem Stadtkern erhebt sich die Schlossruine mit einem großem Gewölbekeller. Unter dem Stadtkern befindet sich das ehemalige Gipsbergwerk. Die gesamte Altstadt, die Ruine und die Friedhofskirche sind unter Denkmalschutz gestellt worden. Auch Sindringen verfügt über ein mittelalterliches Stadtbild mit teilweise sanierter Stadtmauer. Bemerkenswert ist auch die Sindringer Stadtmühle und das Sindringer Schloss (in Privatbesitz). Regelmäßige Veranstaltungen
PersönlichkeitenSöhne und Töchter der Stadt
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