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Frankenau ist eine Stadt im Landkreis Waldeck-Frankenberg, Hessen (Deutschland). GeografieLageFrankenau liegt im Kellerwald südwestlich des Talgangs. Es befindet sich am Südrand des Nationalparks Kellerwald-Edersee am Oberlauf des Lorfebachs (Eder-Zufluss). NachbargemeindenFrankenau grenzt im Norden an die Gemeinde Vöhl, im Osten an die Gemeinde Edertal und die Stadt Bad Wildungen, im Süden an die Gemeinde Haina, sowie im Westen an die Stadt Frankenberg (alle im Landkreis Waldeck-Frankenberg). Gliederung
GeschichteDie Entstehung von Frankenau und der Nachbarstadt Frankenberg geht vermutlich bis in die Frankenzeit zurück. Die Besiedlung des Gebiets erfolgte durch die Chatten. Der eigentliche Ort Frankenau soll als Grenzfeste gegen die Sachsen errichtet worden sein. Vermutungen gehen von einer Gründung um 500 nach Chr. bzw. 750 nach Chr. aus. Stadtrechte erhielt Frankenau vermutlich im Jahre 1242 von Heinrich Raspe, Landgraf von Thüringen und Römischer König. Die älteste vorhandene Urkunde über Frankenau wurde am 4. April 1266 ausgefertigt und beinhaltet die Bestätigung der Stadtrechtsverleihung. Frankenau war über Jahrhunderte ein armes Ackerbürgerstädtchen. Ein besonders schwerer Schicksalsschlag ereilte die Bewohner des Städtchens am 22. April 1865 als nahezu die gesamte Stadt einem Feuer zu Opfer fiel. Durch die enormen Leistungen der damaligen Bewohner konnte der Ort wieder neu aufgebaut werden. Heute ist Frankenau als anerkannter Erholungsort eines der Ferienzentren im Landkreis Waldeck-Frankenberg, Tor zum Nationalpark Kellerwald Edersee und Hauptort der seit Anfang der 1970er Jahre bestehenden Großgemeinde. PolitikStadtverordnetenversammlungBei der Kommunalwahl am 26. März 2006 ergab sich folgende Sitzverteilung:
StädtepartnerschaftenDie, Département Drome in Frankreich (seit 1991) und Wirksworth in England (seit 2006). PersönlichkeitenFrankenau ist Geburtsort des Schriftstellers und Mitbegründers des Dadaismus Richard Huelsenbeck. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
