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Freiamt ist eine Gemeinde im Landkreis Emmendingen in Baden-Württemberg etwa 25 km nördlich von Freiburg im Breisgau. GeografieGeografische LageFreiamt liegt im Mittleren Schwarzwald in 255 bis 744 Meter Höhe. Auf dem Gemeindegebiet liegt der 744 Meter hohe Hünersedel. NachbargemeindenNachbargemeinden sind Biederbach, Emmendingen, Gutach i.Brsg., Kenzingen, Malterdingen, Schuttertal (Ortenaukreis), Sexau und Waldkirch. GemeindegliederungInsgesamt bilden die fünf größeren Ortsteile Brettental, Keppenbach, Mußbach, Ottoschwanden und Reichenbach sowie zahlreiche Weiler und Einzelgehöfte das Gemeindegebiet. GeschichteZuvor den Breisgaugrafen unterstehend, kam das Gebiet des heutigen Freiamt 1415 an den badischen Markgrafen Bernhard I.. Seither gehörte es zu Baden, mit dem es 1952 zum neu gegründeten Baden-Württemberg kam. Die heutige Gemeinde Freiamt entstand am 1. Juli 1971 durch Eingemeindung der ehemals selbständigen Gemeinde Ottoschwanden. Alt-Freiamt war im alten Land Baden flächenmäßig die zweitgrößte Gemeinde. ReligionenIm Hochberger Land, zu dem Freiamt und Ottoschwanden gehörten, wurde die Reformation 1556 eingeführt. Auch heute noch ist der Ort evangelisch geprägt, die Katholiken des Ortes werden von der katholischen Gemeinde in Emmendingen aus betreut. In Freiamt gibt es drei Kirchengemeinden: Keppenbach-Reichenbach mit dem Gemeindezentrum in Keppenbach. Die Kirchengemeinde Mußbach/Brettental, deren Schwerpunkt in Mußbach liegt sowie entsprechend der alten Gemeindeaufteilung eine Kirchengemeinde in Ottoschwanden. Außerdem gibt es eine Neuapostolische Gemeinde, die ihr Gemeindehaus im Ortsteil Mußbach (Eckacker) erbaut hat. Eingemeindungen
GemeinderatDie Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab folgende Sitzverteilung:
PartnerschaftenDie Gemeinde verbindet eine Partnerschaft mit der Gemeinde De Pinte in Belgien. Wirtschaft und InfrastrukturNeben dem Schwarzwaldtourismus prägen das Handwerk und vor allem Land- und Forstwirtschaft das Leben der Gemeinde. BildungIm Ortsteil Mußbach gibt es eine Grund- und Hauptschule, wobei der Grundschulzweig eine Außenstelle in Ottoschwanden besitzt. Kultur und SehenswürdigkeitenMuseenEin Heimatmuseum im Ortsteil Ottoschwanden stellt die Ortsgeschichte dar. Es ist in einem ehemaligen Leibgeding untergebracht, das vor seinem Umzug nach Ottoschwanden an den Freihof im so genannten Vorhof stand, einem Gewann zwischen Rathaus und Reichenbach. Das "Bäule" ist auch Kulisse eines Bauernmarktes am Freitag. VereineIn Freiamt ist die Vereinsdichte besonders groß, weil der Ort aus drei Kirchengemeinden besteht. Klassische Kulturorganisationen wie Gesang- und Musikvereine gibt es demnach in Keppenbach/Reichenbach, in Mußbach samt Brettental und in Ottoschwanden. Demnach verfügt die Gemeinde über jeweils drei Vereine, von denen die zum alten Freiamt gehörenden Organisationen zusammen auftreten (Chorgemeinschaft und Musikvereine "Harmonie" und "Freundschaft"). Ähnlich sieht es bei den Sportvereinen aus, wobei dort die Grenze der alten Gemeinden Ottoschwanden und Freiamt durch eine Spielvereinigung zwischen dem Sportverein Ottoschwanden und dem Sportclub Freiamt bei der ersten Fußballmannschaft verwischt ist. Auch einen Gewerbeverein mit insgesamt 51 Mitgliedern gibt es in Freiamt. BauwerkeAm 2. Oktober 2004 wurde im Ortsteil Brettental, auf dem höchsten Berg der Gemeinde, dem Hünersedel (744 m), ein Aussichtsturm eröffnet. Der 29 Meter hohe Turm, der mit Hilfe privater Spendengelder (200.000 €) errichtet wurde, bietet einen weiträumigen Rundumblick bis zu den Vogesen, über den mittleren Schwarzwald, die Rheinebene bzw. die angrenzenden Täler (Schuttertal, etc.) Das Kurhaus in Freiamt bietet neben einem Hallenbad einen Saal und ein Besprechungszimmer, in dem regionale Künstler im monatlichen Wechsel ihre Werke ausstellen. Außerdem hat dort die Kurverwaltung ihren Sitz. Regelmäßige Veranstaltungen- In Freiamt findet seit 1999 jährlich Ende Juni eine Beach-Party statt, organisiert vom SC Freiamt. Seit 2006 ist dabei auch eine „Miss Beach-Party”-Wahl integriert. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
