Freilassing in Bayern


Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Berchtesgadener Land
Koordinaten: 47° 50′ N, 12° 58′ O
Höhe: 423 m ü. NN
Fläche: 14,79 km²
Einwohner: 15.813
Bevölkerungsdichte: 1069 Einwohner je km²
Postleitzahl: 83395
Vorwahl: 08654
Kfz-Kennzeichen: BGL
Gemeindeschlüssel: 09 1 72 118
Adresse der
Stadtverwaltung:
Münchener Straße 15
83395 Freilassing
Webpräsenz: www.freilassing.de
Bürgermeister: Josef Flatscher (CSU)
Lage der Stadt Freilassing im Landkreis Berchtesgadener Land

Freilassing ist eine Stadt im oberbayerischen Landkreis Berchtesgadener Land. Sie ist der Grenzort zu Salzburg.

Freilassing ist der Sitz der Euregio Salzburg – Berchtesgadener Land – Traunstein.

Geschichte

Die Gemeinde trug ursprünglich den Namen des jetzigen Ortsteils Salzburghofen. Sie gehörte neben den anderen Gemeinden des Rupertiwinkels zunächst zum Salzburggau im Herzogtum Baiern und ab dem 13. Jht. zum Fürsterzbistum Salzburg. 1810 kam sie zusammen mit Salzburg zu Bayern und blieb, wie der übrige Rupertiwinkel, auch 1816 bayerisch, als das übrige Salzburg zu Österreich kam. Ersten Aufschwung erlebte die Gemeinde durch den Bau der Eisenbahn und seine Lage als Grenz- und Knotenbahnhof. Dadurch erlangte der Ortsteil Freilassing immer größere Bedeutung was sich in zwei Namensänderungen ausdrückte: aus Salzburghofen wurde so zunächst Freilassing-Salzburghofen und zuletzt Freilassing. Den zweiten bedeutenden Zuwachs verzeichnete Freilassing nach dem Zweiten Weltkrieg durch Vertriebene und Flüchtlinge. 1954 erfolgte die Erhebung zur Stadt.

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: In Rot auf grünem Boden ein golden bewehrtes silbernes Pferd mit goldener Mähne und goldenem Schweif, das über ein goldenes Salzfass springt.

Wirtschaft

Die Stadt präsentiert sich heute aufgrund der unmittelbaren Nähe zur Stadt Salzburg und der Natur des Berchtesgadener Landes als attraktiver Wohn- und Wirtschaftsstandort.

Freilassing ist Sitz von Schnitzer Motorsport.

Verkehr

Der traditionelle Ruf von Freilassing als Eisenbahner- und Grenzstadt ist im Wandel. Die Deutsche Bahn hat im Zuge ihrer Rationalisierungen den Standort verkleinert (z.B. Schließung des Bahnbetriebswerks) und seit dem Beitritt Österreichs zur Europäischen Union erhielt Freilassing eine neue Lage.

Derzeit ist zwischen Salzburg und Freilassing eines der größten Nahverkehrsprojekte Österreichs im Entstehen. Die Bahnstrecke zwischen den beiden Städten wird dreigleisig ausgebaut und einige neue Stationen auf Salzburger Stadtgebiet werden errichtet. Ab Dezember 2009 wird die S-Bahn Salzburg mit zwei S-Bahnlinien im 15 Minutentakt Freilassing noch besser und schneller an Salzburg anbinden. Als erster Schritt wurde am 17. Juni 2006 die stündlich verkehrende Linie S3 von Schwarzach St. Veit über Salzburg Hauptbahnhof und Freilassing nach Berchtesgaden bei einem großen Bahnhofsfest mit Zugtaufe eines Talent-Zuges feierlich eröffnet.

Lokwelt

Am 2. September 2006 eröffnete das Eisenbahnmuseum „Lokwelt Freilassing” als Außenstelle des Deutschen Museums im ehemaligem Rundlokschuppen, der hierfür renoviert wurde.

Leider wurde das Dach der Gebäude vom Orkan Kyrill am 18/19. Januar 2007 so stark beschädigt, dass die Lokwelt vorübergehend geschlossen werden musste. Das Dachtragwerk wurde inzwischen abgestützt, so dass keine Einsturzgefahr besteht. Auch die anderen Schäden wurden soweit behoben, dass die Lokwelt nun wieder – zwar etwas eingeschränkt – besucht werden kann. Ein kleiner Bereich ist abgesperrt, die drei Abteilwägen können leider nicht besichtigt werden. Die Modelleisenbahn auf Gleisstand 3 wurde abgebaut, der Zugang zur Modellbahnanlage im UG ist jedoch möglich. Die Eintrittspreise sind bis zur vollständigen Reparatur ermäßigt.

Quelle: lokwelt.freilassing.de




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Informationsportal über Freilassing in Bayern - 24.5.2012