Freren in Niedersachsen


Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Emsland
Samtgemeinde: Freren
Koordinaten: 52° 28′ N, 7° 32′ O
Höhe: 33 m ü. NN
Fläche: 48,81 km²
Einwohner: 5136
Bevölkerungsdichte: 105 Einwohner je km²
Postleitzahl: 49832 (alt: 4452)
Vorwahl: 05902
Kfz-Kennzeichen: EL
Gemeindeschlüssel: 03 4 54 012
Webpräsenz: www.freren.de
Bürgermeister: Klaus Prekel (CDU)

Freren ist eine Kleinstadt im westlichen Teil von Niedersachsen, das sich im Nordwesten der Bundesrepublik Deutschland befindet.

In der Stadt, die sich auf 48,81 km² Fläche erstreckt, leben knapp über 5.000 Einwohner. Freren gehört zum Verwaltungsbezirk Samtgemeinde Freren, dessen Sitz sie seit 1974 ist. Die Stadtrechte erhielt Freren 1723 durch den preußischen König Friedrich Wilhelm I., die älteste urkundliche Erwähnung der Siedlung geht auf das 9. Jahrhundert zurück.

Geografie

Lage

Freren befindet sich im Landkreis Emsland nahe der südlich verlaufenden Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen. Es liegt südöstlich der Lingener Höhe und direkt an der B 214.

In näherer Umgebung liegen die Städte Lingen (16 km; West-Nordwesten), Ibbenbüren (26 km; Süd-Südosten), Rheine (23 km; Süd-Südwesten). Die nächstgelegene Großstadt ist Osnabrück im Ost-Südosten.

Nachbargemeinden

Nachbargemeinden sind im Norden die Gemeinde Lengerich in der gleichnamigen Samtgemeinde, im Osten die Gemeinde Andervenne, die Stadt Fürstenau in der Samtgemeinde Fürstenau im Landkreis Osnabrück und die Gemeinde Hopsten im Kreis Steinfurt in Nordrhein-Westfalen, im Süden die Gemeinde Schapen in der Samtgemeinde Spelle und im Westen die Gemeinden Beesten, Messingen und Thuine.

Gemeindegliederung

Zur Stadt Freren gehören seit 1974 die Ortschaften Lohe-Venslage, Setlage, Geringhusen, Lünsfeld, Suttrup, Ostwie und Overwater.

Geschichte

Freren ist aus einer alten Siedlung entstanden, die vermutlich einer vom Bischof Liudger von Münster gegründeten Missionszelle entstammte. Der Mittelpunkt war ein seit 891 nachweisbarer Corveyer Schultenhof. Vor der Gründung der Stadt und der Burg Lingen war Freren Zentrum des Lingener Raumes sowie Sitz eines Gogengerichtes beim Hofschulten.

Im Jahr 1724 erhielt Freren aufgrund seiner regional zentralen Bedeutung vom preußischen Staat die Stadtrechte verliehen. Nachdem es 1852 wieder als Landgemeinde eingestuft wurde stieg es erst 1950 wieder zur Stadt auf.

Politik

Bürgermeister

Der Bürgermeister wird direkt gewählt.

Stadtrat

Der Stadtrat hat 17 gewählte Mitglieder. Seit der Kommunalwahl am 10. September 2006 entfallen 14 Sitze auf die CDU sowie 3 Sitze auf die SPD. Die nächsten Kommunalwahlen werden 2011 stattfinden.

Stadtwappen

Das Wappen der Stadt zeigt drei Blätter einer Seerose auf gelbem Grund. Oberhalb des Wappens befindet sich eine fünfzackige, goldene Krone mit rotem Juwelenbesatz am Hauptrand. Die fünfzackige Krone erinnert an die Herren von Vredderen. Die Feldfarbe Gold soll die Lage des Ortes auf einem Sandhügel am Rande der früheren Sümpfe des Aagebietes andeuten, die Blätter der Wasserrose sollen auf die drei Aaen, nämlich die Deeper Aa, die Settruper und die Schaler Aa, hinweisen, die sich in der Nähe des Gutes Hange zur Großen Aa vereinigen. Entsprechend den Farben des Wappens trägt die Fahne der Stadt Freren die Farben grün, gold und weiß.

Sehenswürdigkeiten

  • Gedenkstätte Jüdisches Bethaus
  • Altes Rittergut "Hange"
  • Großsteingräber
  • Haupt- und Realschule
  • Paulmoorschule



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Informationsportal über Freren in Niedersachsen - 24.5.2012