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Fretterode ist eine Gemeinde im thüringischen Landkreis Eichsfeld. Sie gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Hanstein-Rusteberg. GeschichteFrettenrode wurde erstmals 1120 in einer Schenkungsurkunde als Frithewarderoth erwähnt. Über viele Jahrhunderte war das Dorf im Besitz der Familie von Hanstein, die dort 1718 auch ein repräsentatives Gutshaus erbauten. Von 1802 bis 1806 und von 1813 bis 1945 gehörte das Dorf zu Preußen, von 1815 bis zu dessem Aufgehen im Landkreis Eichsfeld 1994 war es Teil des Kreises Heiligenstadt. Im Ort gibt es eine katholische und evangelische Kirche, die beide auf die Apostel Peter und Paulus geweiht sind. EinwohnerentwicklungEntwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):
SonstigesBundesweit in die Schlagzeilen geriet das Dorf vor allem als Wohnort des Neonazis Thorsten Heise, der 1999 das Gutshaus erworben hatte und dort einen Versandhandel, unter anderem mit teilweise indizierten Tonträgern, die er dort auch auf einem eigenen Plattenlabel veröffentlicht, betreibt. Anfang 2006 wurde bekannt, dass Heise mit dem „Kameradschaftsverband der Soldaten der 1. und 12. Panzerdivision der ehemaligen Waffen-SS” einen Vertrag abgeschlossen hat, der vorsieht, das Denkmal für die Waffen-SS aus Marienfels in Rheinland-Pfalz auf seinem Privatgrundstück wiederzuerrichten, was zu Protesten der Landesregierung und kommunaler Politiker führte. Nach Informationen vom April 2006 befindet sich das Denkmal inzwischen in Fretterode, auch wurde bereits der Sockel für das Denkmal gegossen. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
