Fretterode in Thüringen


Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Eichsfeld
Verwaltungsge-
meinschaft:
Hanstein-Rusteberg
Koordinaten: 51° 19′ N, 10° 0′ O
Höhe: 285 m ü. NN
Fläche: 5,87 km²
Einwohner: 182
Bevölkerungsdichte: 31 Einwohner je km²
Postleitzahl: 37318
Vorwahl: 036087
Kfz-Kennzeichen: EIC
Gemeindeschlüssel: 16 0 61 033
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Steingraben 49
37318 Hohengandern
Webpräsenz: www.vg-hanstein-rusteberg.de
Bürgermeister: Uwe Wedekind

Fretterode ist eine Gemeinde im thüringischen Landkreis Eichsfeld. Sie gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Hanstein-Rusteberg.

Geschichte

Frettenrode wurde erstmals 1120 in einer Schenkungsurkunde als Frithewarderoth erwähnt. Über viele Jahrhunderte war das Dorf im Besitz der Familie von Hanstein, die dort 1718 auch ein repräsentatives Gutshaus erbauten. Von 1802 bis 1806 und von 1813 bis 1945 gehörte das Dorf zu Preußen, von 1815 bis zu dessem Aufgehen im Landkreis Eichsfeld 1994 war es Teil des Kreises Heiligenstadt.

Im Ort gibt es eine katholische und evangelische Kirche, die beide auf die Apostel Peter und Paulus geweiht sind.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1994 - 214
  • 1995 - 214
  • 1996 - 216
  • 1997 - 217
  • 1998 - 218
  • 1999 - 227
  • 2000 - 224
  • 2001 - 222
  • 2002 - 204
  • 2003 - 197
  • 2004 - 189
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Sonstiges

Bundesweit in die Schlagzeilen geriet das Dorf vor allem als Wohnort des Neonazis Thorsten Heise, der 1999 das Gutshaus erworben hatte und dort einen Versandhandel, unter anderem mit teilweise indizierten Tonträgern, die er dort auch auf einem eigenen Plattenlabel veröffentlicht, betreibt. Anfang 2006 wurde bekannt, dass Heise mit dem „Kameradschaftsverband der Soldaten der 1. und 12. Panzerdivision der ehemaligen Waffen-SS” einen Vertrag abgeschlossen hat, der vorsieht, das Denkmal für die Waffen-SS aus Marienfels in Rheinland-Pfalz auf seinem Privatgrundstück wiederzuerrichten, was zu Protesten der Landesregierung und kommunaler Politiker führte. Nach Informationen vom April 2006 befindet sich das Denkmal inzwischen in Fretterode, auch wurde bereits der Sockel für das Denkmal gegossen.




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Informationsportal über Fretterode in Thüringen - 24.5.2012