
|
Friedenweiler ist eine kleine Gemeinde im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald in Baden-Württemberg, etwa 13 km nördlich von Titisee-Neustadt im Schwarzwald. GeografieStadtgliederungDie Gemeinde Friedenweiler besteht aus den Ortschaften Friedenweiler/Kleineisenbach mit etwa 700 Einwohnern und dem 5 km weiter südlich gelegenen Rötenbach mit 1400 Einwohnern. Die Ortsteile, die durch die Bundesstraße 31 getrennt sind, bilden seit dem 1. Januar 1975 eine Einheitsgemeinde. Im Ortsteil Friedenweiler/Kleineisenbach liegt der kleine Klostersee mit einem Strandbad. GeschichteFriedenweiler wurde erstmals 1123 als Fridenwilare urkundlich genannt. Im 14. Jahrhundert wurde im Ort ein Benediktinerinnenkloster gegründet, das dann die Herrschaft über den Ort ausübte. Durch Vertrag vom 16. November 1802 wurde der klösterliche Besitz an den Fürsten zu Fürstenberg übertragen. Die weltliche Macht ging infolge des Reichsdeputationshauptschlusses auf das Großherzogtum Baden über. Literatur: Hans-Otto Mühleisen, Friedenweiler, Kl. Kunstführer Lindenberg/Allg. 2004 Zusammenlegungen
OrtsteileRötenbachRötenbach wurde erstmals 819 als Rotinbah genannt, als ein Ortsadliger namens Ruadger seinen ganzen Besitz im Ort der Martinskirche in Löffingen überschrieb. Seit 1214 gehörte die Gemeinde den Fürsten zu Fürstenberg. Der jeweilige Fürst war auch örtlicher Landgraf. Aufgrund des Reichsdeputationshauptschlusses kam Rötenbach zum Großherzogtum Baden. Zum 1. Januar 1975 wurden die Gemeinden Rötenbach und Friedenweiler zusammengelegt. GemeinderatDer Gemeinderat wird durch eine unechte Teilortswahl gewählt, d. h. jeder Ortsteil kann eine bestimmte Anzahl von Vertretern in den Gemeinderat entsenden, wobei es nicht auf die tatsächliche Einwohnerzahl des Ortsteiles ankommt. Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrFriedenweiler ist durch die Bundesstraße B 31 an das überregionale Straßennetz angeschlossen. Kultur und SehenswürdigkeitenBauwerkeDie im 16. Jahrhundert erbaute und nach einem Brand im 18. Jahrhundert von Peter Thumb im Innern neu gestaltete Kirche ist gut erhalten und sehenswert. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
