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Die Gemeinde Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog ist Teil des zum Kreis Nordfriesland gehörenden Amtes Wiedingharde. GeschichteDer Koog war der letzte Koog, der zur Landgewinnung genutzt wurde. Spätere Köge wie der Hauke-Haien-Koog oder der Beltringharder Koog wurden aus Gründen des Küstenschutzes erschlossen und sind nicht besiedelt. Die Eindeichung des Koogs mit einem 8,5 Kilometer langen Außendeich war das größte Deichbauvorhaben der Nachkriegszeit in Schleswig-Holstein. Da sich nach dem Zweiten Weltkrieg zahlreiche Vertriebene in Schleswig-Holstein ansiedelten, sollte so neues Siedlungsland geschaffen werden. Zum ersten Mal wurde ein Deich in eigentlich unvorbereites Wattenmeer hineingebaut und nicht, wie bis dahin üblich, in Landstriche, die schon Jahrzehnte vorher vorbereitet waren und in denen sich schon teilweise Land gebildet hatte. Dieser Deichbau beschäftigte rund 1.000 Arbeiter. Am 16./17. September 1954 zerstörte eine Sturmflut größere Teile der Deichschlussbrücke. Das Wasser spülte große Mengen Baumaterialen weg, die Lage begann kritisch zu werden, da der Deich noch vor den Herbst- und Winterstürmen fertig gestellt werden musste, um noch größere Schäden zu vermeiden. Nachdem der Deich erfolgreich am 21. Oktober 1954 geschlossen werden konnte, musste das Land noch entwässert und infrastrukturell erschlossen werden, bis sich 1958/1959 die ersten Familien ansiedeln konnten. Die ursprüngliche Besiedelung bestand aus 41 Einheits-Bauernhöfen, einer Schule und einer Gastwirtschaft mit Krämerladen. Ein großer Teil der hier Angesiedelten waren Vertriebene aus den Ostgebieten. WirtschaftDas heutige Bild des Koogs wird von zahlreichen Windenergieanlagen geprägt. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
