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Gärtringen ist eine Gemeinde im Landkreis Böblingen in Baden-Württemberg. Die Gemeinde liegt am Rand des Schönbuchs zwischen Böblingen und Herrenberg. GeografieGeografische LageDie Gemeinde Gärtringen liegt am Rande des Schönbuches. In südlicher Richtung erstreckt sich eine Ebene die durch den im Ortsteil Rohrau entspringenden Krebsbach gebildet wird, der in die Würm mündet. In nördlicher und westlicher Richtung steigt das Gelände gleichmäßig zum Schwarzwald hin an. Das Gebiet der Gemeinde Gärtringen ist sehr arm an eigenen Quellen, so dass es nur sehr wenige wasserführende Gräben gibt und die Wasserversorgung überwiegend durch Bodenseewasser gesichert wird. GliederungDie Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Gärtringen und Rohrau. GeschichteÄlteste Siedlungsspuren auf der Gemarkung stammen aus der Hallstatt-Zeit. Römische Siedlungsreste sind am Hardtheimer Brünnele zu finden. Der Ortsname „Gärtringen” ist alemannischen Ursprungs, wobei die Siedlung wohl nach einem Gartheri benannt ist. Gärtringen wird erstmals 1140 urkundlich erwähnt. Ursprünglich den Pfalzgrafen von Tübingen unterstehend, kam die Gemeinde 1382 an Württemberg. Durch die Nähe zu den Industriestandorten Böblingen, Sindelfingen und Stuttgart und die gute Verkehrsanbindung durch die Eisenbahn ab 1879 und die Autobahn ab Ende der 1970er Jahre wurde Gärtringen ein beliebter Wohnort. Seit dem Zweiten Weltkrieg hat sich dadurch die Einwohnerzahl vervielfacht. Dieser Zuwachs hält bis heute an. EingemeindungenDer am 1. September 1971 eingemeindete Ortsteil Rohrau am Fuße des Schönbuchs ist historisch durch den bis ins 20. Jahrhundert betriebenen Abbau von Buntsandstein und durch die Sandmühle bekannt. Im späten Mittelalter wurde Rohrau durch eine Raubritterburg im Schönbuch und eine Wasserburg am heutigen Kirchplatz geprägt. In Rohrau gibt es wenig Industrie, die größten Firmen sind ein Mineralwasser-Abfüller und eine Entlackungsfirma für Metallteile. PolitikPartnergemeindeGärtringen unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu
Kultur und SehenswürdigkeitenSehenswürdigkeiten
Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrGärtringen ist über die Bundesautobahn 81 (Würzburg–Gottmadingen (bei Singen) zu erreichen. Eine Besonderheit ist, dass, von Süden kommend, die Abfahrt über die linke Spur erfolgt. Sie kam dadurch zustande, dass dem Kreuzungsbauwerk beim Bau in den 70er Jahren die Funktion eines Autobahnkreuzes (A 81 / A 831) zugedacht war, die vorgesehenen Rampen jedoch als Anschlussstelle benutzt wurden. Die Gäubahn (Stuttgart–Freudenstadt/Singen) verbindet Gärtringen mit dem überregionalen Schienennetz. Dabei bedient die Linie S1 (Plochingen–Stuttgart–Herrenberg) der S-Bahn Stuttgart den Gärtringer Bahnhof, meist halbstündig in beide Richtungen. BildungseinrichtungenMit der Theodor-Heuss-Realschule, der Ludwig-Uhland-Schule (Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule) und den beiden Grundschulen Peter-Rosegger-Schule und Joseph-Haydn-Schule gibt es vier Schulen im Ort. PersönlichkeitenEhrenbürger
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