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Die amtsangehörige Gemeinde Galmsbüll (dänisch Galmesbøl, friesisch Galmsbel) liegt im Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein. 1974 entstand sie durch Zusammenschluss der Gemeinden Christian-Albrechts-Koog, Kleiseerkoog, Marienkoog und Neugalmsbüll Ihren Namen hat sie von der Anfang des 19. Jahrhunderts untergegangenen Hallig Galmsbüll. Geografie und VerkehrGalmsbüll liegt etwa 7 km westlich von Niebüll an der Nordseeküste. Wenige Kilometer südlich verläuft die Bahnstrecke von Niebüll nach Dagebüll, die nächste Bundesstraße ist die Bundesstraße 5 östlich von Niebüll. OrtsteileAlter Christian-Albrechts-KoogDer Alte Christian-Albrechts-Koog wurde 1682 eingedeicht und ist nach Christian Albrecht, dem damaligen Herzog von Schleswig-Holstein-Gottorf benannt. Neuer Christian-Albrechts-KoogDer Neue Christian-Albrechts-Koog wurde 1705-06 eingedeicht. Einer der ältesten Höfe, der Carolinenhof, ist jetzt im Schleswig-Holsteinisches Freilichtmuseum Molfsee zu bewundern. KleiseerkoogDer Kleiseerkoog wurde um 1725 eingedeicht. Im selben Jahr wurde ein Dreiseithof im Koog errichtet, der aufgrund seines hohen historischen Werts unter Denkmalschutz steht. NeugalmsbüllIn Neugalmsbüll befindet sich mit der Kirche und vielen Vereinen und Organisationen der Ortsmittelpunkt. Die Kirche wurde 1890/91 von H.Moldenschardt als neugotischer Backsteinbau errichtet. MarienkoogNach der Eindeichung begann 1799 die Besiedlung des neuen Kooges. Die Galmsbüller, die es sich leisten konnten, bauten sich ein Haus oder einen Hof im Marienkoog. Bei der Volkszählung im Februar 1803 lebten hier 17 Familien. Von den 29 Haushalten, die 1803 noch auf der Hallig Galmsbüll lebten, zogen die meisten ebenfalls in den Marienkoog, ehe die Hallig aufgegeben werden musste. (200 Jahre Marienkoog - Sielverband Marienkoog, 1999) Galmsbüllkoog1950 wurden die ersten Häuser im Galmsbüllkoog bezogen, 11 Jahre nachdem der Außendeich fertig gestellt wurde. WirtschaftDie Gemeinde ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt. Der Tourismus hat als Einnahmequelle jedoch eine steigende Bedeutung. Bürgerwindpark Galmsbüll: 2006 werden im Marienkoog 15 vorhandene Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von ca. 6 Megawatt abgebaut und durch 7 modernere WKA's mit je 3,6 Megawatt ersetzt (neue Gesamtleistung: 25,2 Megawatt). 2007 folgt das Repowering in den Gebieten: Ulmenhof: Abbau von 4 WKA mit 1,43 MW installierter Leistung und Aufbau von 2 WKA mit 4 MW install. Leistung. Norderhof: Abbau von 9 WKA mit 1,875 MW install. Leistung und Aufbau von 7 WKA mit 16,1 MW install. Leistung. Kleihof: Abbau von 5 WKA mit 1,1 MW install. Leistung und Aufbau von 2 WKA mit 4 MW installierter Leistung. Insgesamt wird eine elektrische Stromproduktion von 150 Millionen Kilowattstunden pro Jahr erwartet. Diese Produktion reicht aus um den Strombedarf der Privathaushalte einer Stadt wie Flensburg zu decken. Bei dem Konzept "Bürgerwindpark Galmsbüll" handelt es sich um einen Zusammenschluss von Altbetreibern und einer Beteiligung von Bürgern aus der Gemeinde. PolitikVon den neun Sitzen in der Gemeindevertretung hat die Wählergemeinschaft AGW seit der Kommunalwahl 2003 sechs Sitze, die Wählergemeinschaft AfWG hat drei. Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
