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Gars am Inn (amtlich: Gars a.Inn) ist ein Markt im oberbayerischen Landkreis Mühldorf am Inn und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Gars am Inn. GeografieGars am Inn liegt in der Region Südostoberbayern. Es existieren folgende Gemarkungen: Au am Inn, Gars am Inn, Klostergars, Lengmoos, Mittergars Ortsteile
GeschichteDer Markt Gars am Inn gehörte dem Erzstift Salzburg. Die Landesherrschaft lag beim Kurfürstentum Bayern. Der Ort war eine geschlossene Hofmark innerhalb Etters, die 1803 aufgehoben wurde. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Mit der Eröffnung der Bahnstrecke Rosenheim–Mühldorf erhielt Gars am 1. Mai 1876 Anschluss an das Eisenbahnnetz. Während der Ort Gars nördlich des Inns liegt, entstanden Bahnstrecke und Bahnhof südlich des Inns. Um den somit südöstlich außerhalb des Ortes Gars gelegenen Bahnhof entstand der Ortsteil "Gars Bahnhof". EinwohnerentwicklungAuf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 3.835, 1987 dann 3.585 und im Jahr 2000 3.761 Einwohner gezählt. Sehenswürdigkeitenkatholische KircheRedemptoristenklosterPolitikBürgermeister ist Georg Otter (Freie Wählergemeinschaft). Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1.955.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 667.000 €. Wirtschaft und InfrastrukturWirtschaft sowie Land- und ForstwirtschaftEs gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 17, im produzierenden Gewerbe 305 und im Bereich Handel und Verkehr 63 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 283 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1.233. Im verarbeitenden Gewerbe (sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe zwölf Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 139 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2.357 ha. Davon waren 1.312 ha Ackerfläche und 1.043 ha Dauergrünfläche. BildungIm Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
Siehe auchKloster Au am Inn Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
