Gebhardshain in Rheinland-Pfalz


Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Altenkirchen
Verbandsgemeinde: Gebhardshain
Koordinaten: 50° 45′ N, 7° 49′ O
Höhe: 385–84 m ü. NN
Fläche: 5,97 km²
Einwohner: 1897
Bevölkerungsdichte: 318 Einwohner je km²
Postleitzahl: 57580
Vorwahl: 02747
Kfz-Kennzeichen: AK
Gemeindeschlüssel: 07 1 32 039
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Rathausplatz 1
57580 Gebhardshain
Webpräsenz: www.gebhardshain.de
Ortsbürgermeister: Heiner Kölzer (CDU)

Die Ortsgemeinde Gebhardshain ist der Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Gebhardshain und liegt im Landkreis Altenkirchen in Rheinland-Pfalz (Deutschland).

Geschichte

Gebhardshain wurde erstmals im Jahre 1220 erwähnt. Gebhardshain gehörte damals dem Adelsgeschlecht derer von Gervertzhagen und wurde dem Herrschaftsbereich des Grafen von Sayn zugeordnet. 1378 erkannte dieser den Kurfürst von Trier als seinen Lehnsherren an womit Gebhardshain sowohl zur Diözese Trier als auch zum weltlichen Herrschaftsgebiet des Erzbischofs von Trier gelangte.
Seit 1990 besteht eine kommunale Partnerschaft mit der Gemeinde Kreuzebra im Eichsfeld.

Feste

Gebhardshain feiert zwei jährlich wiederkehrende Feste. Auf dem traditionellen Herbstmarkt werden neben Produkten des ländlichen Raumes und modernem Kunstgewerbe vielfältige gebietstypische Gaumenfreuden angeboten. Für die Kinder wird das Angebot der Viehhändler zum Streichelzoo.

Die viertägige Kirmes um den ersten Sonntag im August gibt den Rahmen für das gleichzeitige Schützenfest. Die Kirmesjugend pflegt mit der Aufrichtung des Kirmesbaumes, witzgewandter Eröffnungsrede und einem furiosen Seifenkistenrennen um die Dorfkirche das traditionelle Rahmenprogramm für Musik und Tanz im Festzelt.

Bildung

In Gebhardshain gibt es eine Grundschule, die Astrid-Lindgren-Grundschule und die Westerwaldschule, eine regionale Schule.

Kirchen

In Gebhardshain gibt es 2 Kirchen: die evangelische Kirche (rechts im Bild) mit dem Pfarrer Michael Straka und die katholische Kirche St. Maria Magdalena (links im Bild) mit Pfarrer Rudolf Reuschenbach.

Marginal

Nach einem mehrjährigen Streit wurden auf dem Spielstück Gebhardshain mehrere Windräder aufgestellt.

Literatur

Konrad Fuchs, Geschichte der Verbandsgemeinde Gebhardshain, Mainz 1982, ISBN 3-87439-082-9




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Informationsportal über Gebhardshain in Rheinland-Pfalz - 24.5.2012