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Gehlberg ist eine Gemeinde im Ilm-Kreis in Thüringen in Deutschland. GeografieGehlberg liegt auf einer Hochfläche zwischen den Tälern von Wilder Gera und Zahmer Gera im Thüringer Wald. Der Ort liegt in etwa 700 Metern Höhe. Der Rennsteig verläuft 2 km südlich von Gehlberg. Nur 1 km westlich liegt der 978 Meter hohe Schneekopf, welcher der zweithöchste Berg Thüringens ist. Rings um Gehlberg dehnen sich weite Fichtenwälder aus. Zur Gemeinde Gehlberg gehört auch die Schmücke. NachbargemeindenIm Uhrzeigersinn, beginnend im Norden: Gräfenroda - Geraberg - Elgersburg - Ilmenau - Schmiedefeld am Rennsteig - Suhl - Oberhof GeschichteDie Gemeinde wurde 1645 im Zuge des Baues einer Glashütte gegründet. Mit einem Alter von etwa 360 Jahren ist der Ort der jüngste im Ilm-Kreis. Gehlberg gehörte bis 1920 zum Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha, zwischen 1920 und 1952 zum Landkreis Arnstadt, von 1952 bis 1994 zum Kreis Suhl-Land und seit 1994 zum Ilm-Kreis. PolitikGehlberg gehört der Verwaltungsgemeinschaft Oberes Geratal mit Sitz in Gräfenroda an. GemeinderatDer Rat der Gemeinde Gehlberg besteht aus 8 Ratsfrauen und Ratsherren.
(Stand: Kommunalwahl am 27. Juni 2004) BürgermeisterDer ehrenamtliche Bürgermeister Hans Lehrke wurde am 27. Juni 2004 gewählt. Ortspartnerschaften
Kultur und SehenswürdigkeitenMuseen
AusflugszieleIn 4 km Entfernung vom Ort befindet sich am Rennsteig die zur Gemeinde gehörende Ausflugsgaststätte Schmücke. Es ist mit 916 Metern über NN das höchstgelegene Gasthaus des Thüringer Waldes. Wirtschaft und VerkehrGehlberg war seit der Gründung ein Glaserdorf. Bis 1990 existierte die Glasindustrie. Heute ist der Tourismus wichtigster Wirtschaftszweig im Ort. Zu DDR-Zeiten war Gehlberg stark frequentierter FDGB-Ferienort. Gehlberg liegt an der Straße Schmücke–Gräfenroda. Der Ort besitzt auch einen Bahnhof an der Strecke Erfurt–Würzburg. Der Bahnhof liegt etwa 1 km nördlich im Tal der Wilden Gera kurz vor dem Eingang in den Brandleitetunnel Texte und Bilder stammen ganz oder teilweise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Text steht somit ganz oder teilweise unter der GNU Lizenz. Eine Liste der Autoren und Fotografen, sowie den Originaltext finden Sie hier. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
